Archiv für Oktober 2009

Mörder von Carlos Palomino verurteilt

Wie vor einer Woche die spanische Seite LaHaine berichtete, teilte der Anwalt der Familie des ermordeten Antifaschisten Carlos Palomino mit, dass sein Mörder, der Berufssoldat Josué Estebanez de la Hija, zu 26 Jahren Haft verurteilt wurde.

Carlos wurde am 11. November 2007 auf dem Weg zu einer Demonstration gegen den Aufmarsch der rechtsradikalen Partei Democracia Nacional von einem Nazi, der sich auf dem Weg zu eben jener Demo befand, mit einem Stich ins Herz in der U-Bahn ermordet. (mehr…)

Christoph ist draußen!

Der Verhandlungstag gegen den 23-jährigen Antifaschisten Christoph T. am 20. Oktober endete mit der Aufhebung seines Haftbefehls. Christoph wurde vorgeworfen am 17. Juni 2009 in Berlin-Friedrichshain ein Auto in Brand gesteckt zu haben. Christoph wurde nach rund drei Monaten Haft aus der Untersuchungshaftanstalt Moabit entlassen. Der Grund dafür war die geringe Dichte an Beweisen. Es gibt also allen Grund zur Freude. (mehr…)

Gera-Demo: Reden, Bilder und das verteilte Flugblatt

An dieser Stelle wollen wir für euch die auf der Gera Demo gehaltene Rede zur Homophobie und die Rede zur Rechten Gewalt dokumentieren. Außerdem stellen wir euch hier das verteilte Flugblatt zur Verfügung. Damit ihr euch auch ein visuellen Eindruck von der Demo machen könnt werden wir im unteren Teil die Bilder der Demo veröffentlichen. Viel Spaß beim Lesen! (mehr…)

NPD – Nationale Putzkolonne Deutschland

Schon wieder meldet sich die Nationale Putzkolonne Deutschlands in Bochum. Diesmal Sektion Wattenscheiß-West.

Die Herrschaften der braunen Putzkolonne fühlen sich überfordert mit den in Bochum anstehenden nationalen Aufgaben ihrer Zunft: Dem Reinigen geschichtsrevisionistischer Militär- und NS-verherrlichender Denkmäler.

Am 14.10.2009, also vorgestern, gab die Nationale Putzkolonne von ihrer vaterländischen „Heimatseite“ im „Weltnetz“ bekannt: „Erneut Ehrenmal geschändet“. Die Übeltäter lokalisierte der Oberschrubber Claus Cremer bei den „vaterlandlsosen Politkriminellen“ seiner Stadt. Und fordert erhöhten Schutz für heimische „Ehrenmale“. Denn er möchte lieber Fremdschrubben lassen, als selbst Hand anzulegen. (mehr…)

Antifaschistischer Reisebericht: Einmal „Moskau – St. Petersburg“ und zurück

Im September flogen einige Mitglieder von Azzoncao nach Russland, um in Moskau und in St. Petersburg Interviews mit Verwandten und Freunden ermordeter Antifaschisten zu machen.

In Moskau wollten wir Katya, die Freundin des am 10. Oktober 2008 ermordeten Feodor Filatov interviewen. In St. Petersburg die Mutter des am 13. November 2005 ermordeten Timur Kacharava. (mehr…)

Proyecto Memoria – Der faschistische Mord an Timur Kacharava in St. Petersburg

Alles ist an seiner Stelle, nur die 16 Jahre alte Katze läuft herum“

So beschreibt die Mutter von Timur Kacharava das Zimmer ihres Sohnes, das sie so belassen hat, wie er es am Tag seiner Ermordung, dem 13. November 2005, verlassen hatte. Bevor der junge Antifaschist das elterliche Haus in St. Petersburg verließ, bat er noch seine Eltern, im Umfeld ihrer Wohnung nach Unbekannten Ausschau zu halten. Irina Kacharava „Mein Herz hat mich damals nicht gewarnt“. Drei Stunden später war ihr Sohn tot. Erstochen von einem faschistischen Rollkommando. (mehr…)

Die richtige Einstellung

Die richtige Einstellung from scp on Vimeo.