Erste Infos zur Aktion gegen Pro NRW

Bei den Protesten gegen die Mahnwache von Pro NRW gegen die in der nahegelegene Moschee in Bochum-Ehrenfeld kam es zu äußerst brutalen und rücksichtslosen Übergriffen seitens der Polizei gegen Protestierende. Kurz nachdem bekannt wurde, dass Pro NRW in Gelsenkirchen sich auf den Weg nach Bochum machte, entschlossen sich etwa 50 Menschen (darunter mehrere Minderjährige) aus Protest die Zufahrt zur Grottenstraße im Sitzen zu blockieren. Umgehend gingen die Polizeibeamten dazu über, die Zufahrt zur Straße wieder „freizumachen“. Die Konsequenz: mehrere BlockiererInnen wurden auf das Brutalste zusammengeschlagen! Manche von ihnen wurden wiederholt von Schlagstöcken auf den Kopf getroffen. Mindestens eine Person erlitt hierdurch schwere Kopfverletzungen. Etwa 10 Menschen wurden festgenommen. Ein Journalist, der die Situation per Fotoapparat dokumentieren wollte, wurde ebenfalls bedroht, festgenommen zu werden. Um die Freilassung der Gefangenen wird sich derzeit bemüht.

Auf der Kundgebung auf der Bessemer Straße folgten viele TeilnehmerInnen dem Aufruf, die Menschen, die an der Sitzblockade teilnahmen, zu unterstützen. Obwohl niemals davon die Rede war, sich ebenfalls auf die Straße zu setzen, wurde dem Versammlungsleiter ein „Aufruf zu Strafttaten“ unterstellt. Infolgedessen wurden seine Personalien aufgenommen.

Diejenigen von euch, welche bei der Situation auf der Grottenstraße dabei waren, und Angaben dazu machen können, mögen sich bitte schnellstmöglich bei den OrganisatorInnen unter ajb@riseup.net melden.