Archiv für April 2010

Stellungnahme des AStA zu polizeilichen Übergriffen auf der Demo am 26. März

Am gestrigen Dienstag den 27.04. veröffentlichte der AStA der Ruhr Uni Bochum eine Stellungnahme zu den Polizeiübergriffen auf AntifaschtInnen am 26.03.. An dieser Stelle möchten wir die Stellungnahme dokumentieren.

Stellungnahme des Allgemeinen Studierendenausschuss an der Ruhr-Universität Bochum zu den polizeilichen Übergriffen auf der Demonstration am 26. März 2010 in Bochum

Am 26.03.2010 blockierten ca. 50 Personen die Kreuzung Hattinger Straße/Grottenstraße, um gegen die so genannte Mahnwache der rechten Bürgerbewegung „pro NRW“ zu demonstrieren und diese zu verhindern. Der Protest endete in einer Auseinandersetzung mit der Polizei und insgesamt elf Festnahmen. Nach mehreren Augenzeugenberichten war das Verhalten der Polizei dabei stark von Gewalt geprägt. Mehrere Demonstrant_innen erlitten schwere Verletzungen. Außerdem wurden Teilnehmer_innen der Demonstration durch Polizist_innen mehrfach mit der weiteren Anwendung von brutalen Zwangsmaßnahmen bedroht. (mehr…)

Bandista- 02.05.2010 in Bochum

Bandista ist ein 2006 gegründetes Musik-Kollektiv aus Istanbul. Die insgesamt 7-köpfi ge Band sieht ihre Wurzeln in der kulturellen Vielfalt Anatoliens, betonen aber dennoch ihre internationalistische Haltung. Das läßt sich auch hören: Zum einen an ihren Texten, in denen sie gegen Nationalismus und für eine gerechtere Welt ansingen und zum anderen an ihrem Sound. Der variiert nämlich von Django bis Reggae, von Bratsch bis Ska, Dub und Afrobeat und ist immer wieder unterlegt von traditionellen anatolischen Klängen. Wären sie aus Barcelona würde mensch ihre Musik Mestizo nennen. (mehr…)

Bochum
Soli-Graffiti für russische Antifas

In den letzten Wochen ist an der Bahntrasse Bochum – Wattenscheid/Essen ein Graffiti aufgetaucht. Inhalt des Graffitis ist ein Aufruf, sich mit russischen Antifas zu solidarisieren.

Insbesondere in Russland und anderen osteuropäischen Ländern leben linke, antifaschistische Menschen unter schwersten Bedingungen. Permanent werden Antinazistische Strukturen von staatlicher Seite angegriffen, kriminalisiert und durch nahezu tägliche Naziangriffe, die regelmäßig Tote fordern, terrorisiert.

Es ist für uns in der BRD lebende Linke kaum vorstellbar, dass russische Antifas tagtäglich ihr Leben gefährden müssen um dem rechten Terror einhalt zu gebieten. Deshalb ist es notwendig „hier bei uns“ eine Öffentlichkeit zu schaffen, die sich solidarisch mit den Kämpfenden in Ost-Europa erklärt.

Hoch die Internationale Solidarität!

gefunden am 24.04.2010 auf linksunten.indy (weitere Fotos)

Moskauer Richter Tschuwaschow umgebracht

Vor exakt einer Woche, dem 12. April, wurde in der russischen Hauptstadt Moskau der 47-jährige Richter Eduard Tschuwaschow ermordet. Er wurde morgens tot im Aufgang seines Hauses aufgefunden. Tschuwaschow erhielt Schüsse in den Kopf und in die Brust, als er sich auf dem Weg zu seiner Arbeit befand. Bisher steht noch nicht fest, wer den Mord begangen hat. Klar ist jedoch, dass der Richter zahlreiche Feinde aus dem rechtsradikalen Spektrum hatte. (mehr…)

Die am 10.04. in Bochum gehaltenen Reden

An dieser Stelle möchten wir euch noch einmal die am 10.04 gehaltenen Reden zur Verfügung stellen. Viel Spaß beim lesen.

Rede die vor dem Polizeipräsidium an der Uhlandstraße gehalten wurde.

Der 26.März und die Polizeiübergriffe

Wie die meisten, die sich hier auf der Demonstration befinden, bereits wissen, kam es am 26. März bei Protesten gegen eine Pro NRW Mahnwache zu sehr harten Polizeiübergriffen. An dieser Stelle möchten wir noch einmal genauer auf den Tag eingehen und deutlich machen, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelte. (mehr…)

:bsz Nr. 824 „Bochum brutal“

Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung (BSZ) berichtet in ihrer Ausgabe vom 14. April auf Seite 1 über die Polizeigewalt am 26.3.2010 in Bochum-Ehrenfeld und über die ebenfalls von polizeilicher Provokation betroffene Demonstration am 10.4.2010.



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Neues Antifa Jugend Extra erschienen


Zu den Landtagswahlen legen wir eine neue Ausgabe des Antifa Jugend Extra vor. Neben Informationen zu den „aktiveren“ Nazi-Parteien (NPD und ProNRW) werden antifaschistische Positionen zu den bürgerlichen Parteien und zu Wahlen im Allgemeinen umrissen.
In unregelmäßigen Abständen werden wir dieses kleine Zeitungsprojekt mit einzelnen Themenschwerpunkten weiterverfolgen.

Die Zeitung und anderes „Selbstproduziertes“ findet ihr in Zukunft unter der Rubrik home grown [in Arbeit].