Archiv für Mai 2010

Der Mord an Klaus B. in Kamp-Lintfort

Am letzten Sonntag, dem 23.5., wurde in Kamp-Lintfort bei Düsseldorf der Obdachlose Klaus B. von zwei Jugendlichen ermordet. Die Tat war nicht ideologisch motiviert, dennoch und vielleicht gerade deswegen, ist es uns wichtig diesen Fall darzustellen und darauf hinzuweisen, warum wir es als AntifaschistInnen und Linksradikale wichtig finden dieser Tat Beachtung zu schenken und sich mit den gesellschaftlichen Hintergründen auseinanderzusetzen. (mehr…)

In Erinnerung an Ivan Khutorskoy

Wir möchten an dieser Stelle den Bericht der Gruppe Azzoncao zu einem Graffiti, welches sie mit Hilfe einer Writer-Crew in Erinnerung an Ivan Khutorskoy erstellt haben, verlinken.

Heute, am 30. Mai 2010, erstellten wir mit Hilfe einer Graffiti-crew für unseren antifaschistischen Genossen Ivan Khutorskoy ein Graffiti in Bochum. Ivan wurde am 16. November 2009 im Eingang seines Wohnhauses in der Khabarovsk Straße im Osten von Moskau von Nazis ermordet. Von hinten schoss man ihm zwei mal in den Nacken. mehr…

3. Josef Anton Gera Demo in Bochum

Wie bereits in den letzten zwei Jahren zuvor wollen wir, die Antifaschistische Jugend Bochum, auch in diesem Jahr am 16. Oktober an den von Nazis
ermordeten Homosexuellen Josef Anton Gera erinnern.

Gera wurde am 14.10.1997 von zwei rechtsradikalen Obdachlosen, mit denen er gemeinsam feierte, aufgrund seiner Homosexualität mit Stahlrohren
zusammengeschlagen. Am 17. Oktober starb er aufgrund seiner Verletzungen im Krankenhaus. Wir wollen an Josef Gera und die Gründe für seinen
gewaltsamen Tod erinnern. Darüberhinaus wollen wir im allgemeinen auf die Problematik rechter Gewalt in der BRD und international,
sowie den öffentlichen und staatlichen Umgang mit dieser hinweisen.
Ein Aufruf und weitere Informationen zur Demo werden demnächst folgen.

Gegen rechte Gewalt und Homophobie!
Kommt zur Josef Gera Demo am 16.10.2010 in Bochum!


Antifaschistische Jugend Bochum

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10 Jahre nach einem sozialrassistischen Mord
Gedenkdemonstration für Dieter Eich in Berlin-Buch

Am Sonntag, den 23.5.2010, waren wir mit einer kleinen Gruppe der AJB in Berlin-Buch, um auf einer Demonstration an Dieter Eich zu erinnern, der am 20. Mai 2000 von vier betrunkenen Neonazis in seiner Wohnung überfallen, verprügelt und später erstochen wurde.
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Erneuter Mord durch Neonazis in Moskau

Wie wir heute aus Indymedia erfahren mussten, wurde ein weitere Mensch in Russland von Neonazis ermordet. Wir möchten an dieser Stelle unsere Solidarität an die Freunde und die Familie von Dmitrij senden. Hier der Artikel von Indymedia:

Am Samstag, den 23.05.2010 ereignete sich in Moskau erneut ein Mord an einem Angehörigen einer Subḱultur. Eine Gruppe von Neonazis tötete den 27-jährigen Dmitrij Kashizyn einzig aus dem Grund, weil sie ihn für einen Antifa-Aktivisten hielten.

Übersetzung des Berichts von antifa.ru:

Gestern abend feierte eine Gruppe junger Leute den Geburtstag eines ihrer Musiker-Freunde bei einem Grill-Abend in der Nähe der Stroginskij-Brücke im Nord-Westen Moskaus. Nach dem Ende der Feier gingen die meisten Gäste, nur etwa 15 Leute, der größte Teil junge Frauen, blieben, um aufzuräumen. Alle von ihnen besaßen ein „slavisches“ Äußeres. (mehr…)

„Der ganze Flur war voller Blut“ – Neonaziattacke in Wistedt

An dieser Stelle möchten wir einen Artikel von Recherche Nord aus dokumentarischen Zwecken festhalten. Er befasst sich mit einem Neonaziangriff auf eine linke WG in Wistedt.

23.05.2010 / Wistedt: Der niedersächsische Landkreis Harburg kommt nicht zur Ruhe. Seit Monaten hinterlassen organisierte Neonazis in der Region eine Spur der Gewalt. Übergriffe sind an der Tagesordnung. So auch am vergangenen Wochenende, als rund 15 militante Neonazis eine Wohngemeinschaft in der Gemeinde Wistedt attackierten. Angesichts der derzeitigen Explosion an Gewaltakten wirkt das Verhalten staatlicher Stellen zunehmend befremdlich. Die nationalsozialistische Ideologie der TäterInnen und der von ihnen propagierte „Kampf um die Straße“ werden von den zuständigen Behörden konsequent in Abrede gestellt, geleugnet und verheimlicht. Geplante Gewalttaten von Neonazis werden zu „Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Jugendgruppen“ herunter gespielt, Opfer zu Täter_innen umgedeutet. (mehr…)

Polizeimord an Migranten in Polen am 23.5.2010

Im Folgenden eine Kurzmeldung der Gruppe Azzoncao.

Am Sonntag den 23. Mai haben polnische Polizisten bei einer Straßenrazzia gegen MigrantInnen in Warschau einen 36-jährigen in den Bauch geschossen und ermordet. Daraufhin kam es zu gewalttätigen Reaktionen gegen die Polizei. Diese wurde angegriffen, vier Polizeifahrzeuge zerstört und später 32 Protestierende verhaftet.

Hier ein englischsprachiger Bericht von einer anarchistischen polnischen website.

http://zspwawa.blogspot.com/2010/05/police-murder-riots-and-protest-against.html

In der Hoffnung, dass bald mehr aus Polen zu erfahren ist.

Tuesday, 25 May 2010
Police Murder, Riots and Protest against Racism and Police Brutality

On Sunday May 23, police started a raid on some Nigerian traders who were selling shoes at the bazaar at the Stadium in the Praga district of Warsaw. One guy was apparently handcuffed and push to the ground. A 36-year-old colleague from Nigeria, Max, tried to intervene and get the police to stop brutalizing the other. Max was shot in the stomach and killed. mehr auf Indymedia Linksunten