Archiv für Juni 2010

[Aachen] Wieder Freiraum unter Beschuss

Erneuter Neonazi-Angriff auf das Autonome Zentrum – Aufruf zur Demonstration

Aachen. Montag Abend, am 31.05.10, wurde erneut das Autonome Zentrum in der Vereinsstrasse von Neonazis angegriffen. Am 03.06.10, in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag kam es zu einem weiteren Angriff auf das AZ. Diese Nazi-Attacken reihen sich in eine Vielzahl von Übergriffen mit bewusst einkalkulierten möglichen Todesfolgen ein. (mehr…)

Russland: Erneut Antifaschist ermordet

- Übersetzung www.antifa.ru -

Am 23. Mai verübten Neonazis wieder einen Mord an einem Antifaschisten, diesmal in Rjasan (Russland). Das Opfer des Angriffs wurde unser Freund, Kostja Lunkin. Er war ein freier Künstler, sozialer Aktivist, Graffiti-Sprayer, basierend auf einem Antifaschistischen Grundgedanke. Er war einfach ein guter Mensch und Freund. Der tödliche Überfall fand um 3 Uhr Nachts statt, an seinem Geburtstag. Er wurde 25 Jahre alt.
Eine Gruppe Jugendlicher, mit rechter Meinung, spähten Kostja vor seinem Hauseingang auf. Am Zeitpunkt des Angriffs versuchte Kostja sich zu wehren, doch es waren zu viele Angreifer. Nachdem die Angreifer Kostja umgeworfen haben, fingen sie an ihn brutal zu schlagen, indem sie mit Steinen auf seinen Kopf einschlugen und Ihn gegen einen eisernen Zaun gegentraten. Infolge dessen verlor er das Bewusstsein. Nach dem die Neonazis sahen, das Kostja allmählich das Bewusstsein wiedererlangte, setzen sie ihren Angriff mit heftigeren Schlägen fort. (mehr…)

Erste Anklage wegen Kritik an Polizeigewalt

Nachdem am 10. April 2010 auf der Demonstration gegen Polizeigewalt in Bochum zwei Menschen grundlos festgenommen wurden, erhob die Staatsanwaltschaft Bochum nun – gerade einmal 7 Wochen danach – Anklage gegen einen der Betroffenen. Die Vorwürfe seitens der Cops und der
Staatsanwaltschaft lauten auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung. Einige Indizien weisen jetzt schon daraufhin, dass die Staatsanwaltschaft ein hohes Strafmaß anstrebt.

Hiermit erklären wir uns mit dem Betroffenen solidarisch und kündigen an, die Entwicklungen in diesem Fall genau zu beobachten, zu dokumentieren und (ggf. mit öffentlichen Aktionen) zu kommentieren. Es kann nicht angehen, dass ein Einzelner für seine Teilnahme an einer polizeigewalt-kritischen Demonstration büßen soll. Erst Recht nach seiner gewalttätigen Festnahme durch die Bochumer Polizei sind wir entschlossen, unsere Kritik an polizeilicher und gerichtlicher Repression konsequent fortzuführen.

SOLIDARITÄT IST EINE WAFFE

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