Archiv für Juli 2010

No Money for the Cops

No Money for the Cops
Anlässlich des „Global Action Day for Education“ fand 2006 eine „Reclaim the Streets“ Party in der Bochumer City statt. An der bunten Tanzdemo für freie Bildung und ein gerechtes Gesellschaftssystem beteiligten sich etwa 100 Menschen. Anstatt mitzufeiern, verletzte die nach etwa einer Stunde anrückende Polizei mehrere Menschen aus kurzer Entfernung mit Pfefferspray und griff willkürlich Tanzende heraus. Diese wurden dabei zum Teil auf den Boden geworfen, gewürgt und geschlagen.
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Aachen: Neonazi führt WDR an der Nase herum

Aachen: Neonazi führt WDR an der Nase herum
In einem Beitrag in der WDR-Sendung „Aktuelle Stunde“ vom Freitag den 23. 07. 2010 – 18.50 – 19.30 im WDR Fernsehen mit dem Titel Aussteiger in Gefahr“ (ab Minute 12.51.) gab ein angeblich seit 3 Jahren aus der Naziszene ausgestiegener Mann an, von AntifaschistInnen geoutet worden zu sein. Der WDR griff diese Story auf, und der „Aussteiger“ konnte Fernsehen seine Leidensgeschichte erzählem. Der „Aussteiger“ ist aber gar keiner.
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„Know your enemy (and their law)!“ – Interview mit Nuendie und My Terror

Fast vier Monate ist es her, dass 11 Menschen bei Protesten gegen ProNRW in Bochum festgenommen worden sind. Damals wollten die Rechtspopulisten im Rahmen ihres „Aktionswochenendes“ vor der Landtagswahl vor der Islamischen Gemeinde Bochum eine Mahnwache durchführen.

Um Anwalts- und andere Kosten zu decken und um den Betroffenen zu zeigen, dass sie mit der Repression nicht allein gelassen sind, wollen wir am Samstag, den 24. Juli ’10 ein Soli-Konzert veranstalten. Wir konnten drei tolle Bands dafür gewinnen und haben zwei von ihnen befragen können, wie es bei ihnen mit Repression ausschaut und welche Erfahrungen sie gemacht haben und erklären, warum sie sich mit ihrem Beitrag zum Gig solidarisch erklären.
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Gedenken an Carlo Giuliani
Kölner AntifaschistInnen haben zum 20. Juli Transparente aufgehängt und Plakate geklebt, um Carlo Giuliani zu gedenken. Eine gute Aktion zwar, aber ein wenig mehr Hintergründiges zur Geschichte um den G8-Gipfel 2001 in Genua, den Mord an Carlo, den Überfall auf die Diaz-Schule und die Folter in der Polizeikaserne hätten die GenossInnen schon bringen können.
Fotos von der Aktion

Beängstigend in Budapest

Beängstigend in Budapest
Große Teile der ungarischen Gesellschaft maschieren seit einigen Jahren stramm nach rechts. Welche Folgen diese Entwicklung für ein emanzipiertes Leben (z.B. als Nicht-Heterosexueller) hat, sieht mensch an der alljährlichen „Gay Pride“ in Budapest. Im Folgenden zwei (Erfahrungs-)Berichte zur diesjährigen Parade.
City of Fear
Gay Pride 2010 in Budapest

Markus Pohl wegen Volksverhetzung verurteilt

Markus Pohl, NPD-PressesprecherWie vom „schwarz-roten Prozessbeobachter“ bei Indymedia Linksunten zu erfahren ist, fand am vergangenen Mittwoch am Amtsgericht Bochum eine Gerichtsverhandlung statt, bei der die Staatsanwaltschaft Markus Pohl der Volksverhetzung beschuldigte. Das Gericht gab dem Strafantrag – wenn auch in etwas bescheidenerem Maße – statt und verurteilte Pohl zu 4 Monaten auf Bewährung (+ 1000 Euro Geldstrafe). Von Anwesenden im Publikum hörte mensch indess, dass der NPD-“Ratsherr“, Claus Cremer, wieder wohlauf ist und nicht einmal humpelte. Bei Diagnosen wie „Abbruch am Mittelfußknochen“ möchte mensch meinen, dass er zumindest ein paar Wochenlang noch auf Krücken angewiesen wäre … hat da vielleicht jemensch geflunkert und war nur auf den Lolli vom Onkel Doktor scharf ? ;-)
Im Folgenden sei der Artikel zum Prozess dokumentiert.
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Noch mehr Solidarität aus Düsseldorf :-)

Nachdem die Beatplantage für das Antifa Soli-Konzert spontan abgesagt hatte, waren wir noch auf der Suche nach einer dritten Band, die den Abend im AusländerInnen-Zentrum schön ausfüllen könnte. Hiermit wollen wir uns schon im Vorfeld bei den Düsseldorfer Punkrockern von Jolly Roger bedanken, dass sie am 24.7. einspringen …