Archiv für Oktober 2010

Hintergrundbericht erschienen

Auf Indymedia.Linksunten ist ein Hintergrundbericht zur staatl. Repression gegen AntifaschistInnen in Bochum erschienen (wird auch in den nächsten Tagen hier veröffentlicht): Teil 1 | Teil 2

Veranstaltung in Wuppertal
Zur bevorstehenden Revision im Fall Oury Jalloh

Brecht das Schweigen – für Wahrheit und Gerechtigkeit!

Film- und Informationsverstanstaltung zum verschobenen und verschleppten Revisionsprozess im Fall Oury Jalloh. Mit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh (Dessau-Berlin)

Beginn: Freitag, 29. Oktober 19:00 Uhr
Ort: Marx-Engels-Zentrum, Gathe 55, Wuppertal

weitere Infos:
http://thecaravan.org/node/2604

Langer „Antifa Samstag“ in Bochum

nullDer vergangene Samstag (16.10.) stand in Bochum ganz unter einem antifaschistischen Stern. Zuerst demonstrierten 120 Leute auf der 3. Josef Gera Gedenkdemo gegen Homophobie, soziale Ausgrenzung und rechte Gewalt. Anschließend feierten 150 auf dem 2. diesjährigen Antifa Soli Konzert, mit insgesamt 5 verschiedenen linken HipHop Acts, zugunsten von repressionsbetroffenen AntifaschistInnen.
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Nazis in Velbert
Am 30. Oktober 2010 wollen die neonazistische NPD und „Freie Kameradschaften“ am Velbert-Nevigeser Busbahnhof unter dem Titel „Multikultur ist sozialer Krieg – Gegen Gewalt und Überfremdung! Kriminelle Ausländer raus!“ aufmarschieren. Eine umfassende Bestandaufnahme der Nazi-Szene findet ihr hier: Antifa Velbert

[PM] Volles Programm am Samstag:
Erst antifaschistisch gedenken, dann solidarisch tanzen

nullFolgende Mitteilung ging heute an die Lokalpresse raus. In den nächsten Tagen wird eine ausführliche Auswertung der bisherigen Prozesse folgen.

Am kommenden Samstag (16.10.) finden gleich zwei antifaschistische Veranstaltungen in Bochum statt. Zunächst ruft die Antifaschistische Jugend Bochum (AJB) für 15 Uhr vor dem Bochumer HBF zur dritten Gedenkdemonstration für Josef Anton Gera auf. Im Anschluss daran sorgen im AusländerInnen-Zentrum an der Ruhr-Uni gleich fünf Live-Acts dafür, dass die Soli-Kasse klingelt.
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AG Ruhr Mitte hat sich aufgelöst

AG Ruhr Mitte hat sich aufgelöst
Einem Artikel von NRW Rechtsaußen ist zu entnehmen, dass die AG Ruhr Mitte aufgelöst hat. Sie gründete sich im Jahr 2007 um die Kooperation zwischen den verschiedenen Nazi Gruppierungen in NRW zu verbessern. Zu den Gründungsgruppen der AG Ruhr Mitte gehörte auch die FNBH aus Bochum und Hattingen.
mehr dazu…

08.10.10: Diskriminierung von Wohnungslosen in der BRD – Veranstaltung mit Thomas Wagner

Das Bild des „Penners“ ist in der bürgerlichen Mitte fest verankert. Ein/e Wohnungslose/r muss asozial und für sein/ihr Leid auf irgendeine Weise verantwortlich sein. Entweder durch Drogen, kein Engagement in der Schule oder durch eine der vielen anderen Projektionen, die dem Durchschnittsbürger so in den Sinn kommen. Diese Denkweise spiegelt sich in vielerlei Hinsicht als Diskriminierung, sowohl von Staat als auch Gesellschaft, wieder. Beide gehen zum Teil „militant“ gegen Obdachlose vor. Der jüngste bekannte Fall ist der Mord an Klaus B. in Kamp-Limpfort, bei dem zwei „Normalos“ den in einem Auto übernachtenden Klaus solange angriffen und verletzten bis er starb.
Dieses Jahr wollen wir bei unserer Gedenkdemo für Josef Anton Gera auch das Thema Soziale Ausgrenzung aufgreifen, da auch Gera in diesem Kontext ermordet wurde, auch wenn jene nicht das Mordmotiv darstellte.
Im Vorfeld zur diesjährigen Gedenkdemo für Josef Gera haben wir Thomas Wagner zu einer Veranstaltung eingeladen.
Thomas Wagner ist ein Streetworker aus Düsseldorf, der mit seinem Vortrag die Ausgrenzung gegenüber Wohnungslosen in der BRD näher erläutern will.

8. Oktober 2010 – 19:30 – Bahnhof Langendreer