Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Antimuslimische Hetze stoppen – auf die Straße gegen „Pro NRW“!


Am 3. Mai diesen Jahres wird die selbsternannte Bürgerbewegung „Pro NRW“ vor einer Bochumer Moschee eine Kundgebung abhalten. Diese Kundgebung wird im Rahmen einer NRW weiten Wahlkampftour der Partei stattfinden. Es gilt sich diesem rassistischen Spuk entgegenzustellen und zu zeigen, dass die Rassist_innen von „Pro NRW“ nicht willkommen sind!

Rassismus im aufgeklärten Gewand

„Pro-NRW“ ist eine weit rechts außen liegende Partei und ein Ableger der „Bürgerbewegung Pro Köln“. Die Partei kandidiert wieder für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Die Thematik ist hierbei stets dieselbe geblieben: Es geht um eine herbei fantasierte „Überfremdung des Abendlandes“. Dass „Pro NRW“ damit rassistische Inhalte aufgreift, welche auch in der allgemeinen Bevölkerung und unter dem, was sich als „Normalverbraucher“ bezeichnet, weit verbreitet sind, ist hierbei Teil der Wahlkampfstrategie. Im Gegensatz zu anderen rechtsradikalen Parteien gibt sich „Pro NRW“ bei ihrer Hetze gegen Migrantinnen und Migranten betont bürgerlich. „Ausländer raus!“ wird zu „Islamisierung stoppen!“, rassistische Hass- und Hetzparolen werden gegen vermeintlich harmlosere Forderungen ausgetauscht. (mehr…)

Bochum: 25.000 protestieren gegen Erdogan

Letzten Samstag fanden ab 14 Uhr Proteste gegen die Verleihung des Steiger Awards an Recep Tayyip Erdoğan statt. Der ehemalige Bürgermeister von Istanbul und heutige Ministerpräsident der Türkei sollte mit dem Preis für „Menschlichkeit und Toleranz“ ausgezeichnet werden. So sollte die seit 50 Jahren bestehende deutsch-türkische Freundschaft geehrt werden. (mehr…)

Solidarität mit den unterdrückten Bevölkerungsgruppen in der Türkei!

Hiermit rufen wir dazu auf sich an den Protesten am morgigen Samstag gegen den türkischen Premierminister Erdogan zu beteiligen. Ab 14:00Uhr werden Proteste am Ruhrstadion stattfinden und ab 17:00Uhr wird eine Demonstration am Bochumer Hauptbahnhof starten.

Zur Demo
Zu den Veranstaltungen am Stadion

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Bochum: NPD Kundgebung auf dem Husemannplatz

Am Donnerstag, den 09.02.2012, gegen 18:00 Uhr versammelten sich 25 Nazis aus dem Ruhrgebiet auf dem Husemannplatz in Bochum. Diese haben eine Kundgebung unter dem Motto „Gegen die Verharmlosung von Kindesmißbrauch – Höchststrafe für Sexualstraftäter!“ abgehalten, jedoch blieb diese nicht lange ungestört. Grund für die Kundgebung war wohl ein Prozess bezüglich eines Sexualtäters vor dem Bochumer Amtsgericht. (mehr…)

Demo in Gedenken an Mohammad Sillah


Samstag, 14. Januar 2012 – Remscheid Hauptbahnhof
ab 15:00 Uhr Kundgebung
16:00 Uhr Beginn Demonstration

Der Aufruf als Flyer

Anlässlich des fünften Todestages von Mohammad Sillah rufen wir zu einer Demonstration in Remscheid auf. Wir wollen auf die Situation der Flüchtlinge in Remscheid und vor allem auf die gesundheitliche Unterversorgung hinweisen. Durch die Demonstration werden wir den Protest der Remscheider Flüchtlinge würdigen und stärken. Seit Mohammad Sillahs Tod haben sie durch kontinuierlichen und hartnäckigen Protest stückweise ihre Isolation durchbrochen und Erfolge erzielt.
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Chronik der Naziübergriffe in Bochum-Langendreer

Das Bündnis „Langendreer gegen Nazis“ hat sich im Laufe dieses Jahres in Reaktion auf die steigende Zahl bekannt gewordener Überfälle von Neonazis auf MigrantInnen und Andersdenkende formiert und nun eine Chronik zusammen gestellt, um der Öffentlichkeit einen Überblick über die rechten Aktivitäten zu verschaffen. Am 15. April verteilten wir bereits auf der Demonstration gegen Nazistrukturen in Bochum eine Chronik, die nun um viele weitere und teilweise noch brutalere Übergriffe erweitert werden musste. Der hinlänglich bekannte Polizei- und Gerichtsreportert der WAZ Bernd K. gab sich gerade beim letzten Vorfall wieder die Ehre als unkritisches Sprachrohr der Polizeipressestelle: Er verklärte eine handfeste Bedrohung eines Nazis gegen Kinder glatt zu einem Familienstreit. Im folgenden könnt ihr die Chronik einsehen:
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Veranstaltungshinweis:
Zweitausend Kilometer für Bewegungsfreiheit

Für das Recht zu gehen und für das Recht zu bleiben – Berichte von AktivistInnen über die Bamako-Dakar-Karawane vom 27.01. bis 06.02.2011.

Freitag, 25. November 2011, 19:30 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstr.2 in Bochum
organisiert vom Transnationalen Aktionsbündnis

Durch den arabischen Frühling und den Krieg in Lybien rückt die Lage von Flüchtlinge und Migrant_innen in Nordafrika und damit das EU-Migrationsregime mit seinen tödlichen Folgen in das Licht der Öffentlichkeit. Dazu gehört auch die weit vor die Grenzen Europas vorverlegte Migrationskontrolle. In diesem Konzept übernehmen
nordafrikanische Transit-Staaten die Rolle der „Torwächter“ für die EU.

Das Besondere der Karawane war nicht allein diese politische Reise von 200 Afrikaner_innen durch Afrika, son­dern die Teilnahme von 50 Aktivist_innen aus Europa. Es waren Flüchtlinge und Migrant_innen da­bei, die das europäische Grenz-, Lager- und Abschiebe-Regime am eigenen Leib durchlebt haben und erfolgreich dagegen kämpfen konnten.
Inhaltlich ging es bei der Karawane um die Situation und die Rechte von Flüchtlingen und Migrant_innen (in den Transitländern genauso wie an den Außengrenzen bzw. innerhalb der EU) sowie um die Hintergründe von Flucht und Migration (»Wir sind hier, weil Ihr unsere Länder zerstört«).
Wesentliches Ziel ist der Aufbau transnationaler Kooperationen zwischen Basisinitiativen in Afrika und Europa.

A. B. und R. S. vom Transnationalen Aktionsbündnis [TAB] nahmen als Aktivist_in­nen an der Karawane teil. Sie werden über ihre Erlebnisse und dort gemachten Erfahrungen berich­ten und einen Videofilm zeigen.

Weitere Informationen zum Netzwerk Afrique-Europe-Interact und der Bamako-Dakar-Karawane findet ihr hier:
www.afrique-europe-interact.net