Archiv der Kategorie 'Antifa'

Bochum: NPD Kundgebung auf dem Husemannplatz

Am Donnerstag, den 09.02.2012, gegen 18:00 Uhr versammelten sich 25 Nazis aus dem Ruhrgebiet auf dem Husemannplatz in Bochum. Diese haben eine Kundgebung unter dem Motto „Gegen die Verharmlosung von Kindesmißbrauch – Höchststrafe für Sexualstraftäter!“ abgehalten, jedoch blieb diese nicht lange ungestört. Grund für die Kundgebung war wohl ein Prozess bezüglich eines Sexualtäters vor dem Bochumer Amtsgericht. (mehr…)

Demo in Gedenken an Mohammad Sillah


Samstag, 14. Januar 2012 – Remscheid Hauptbahnhof
ab 15:00 Uhr Kundgebung
16:00 Uhr Beginn Demonstration

Der Aufruf als Flyer

Anlässlich des fünften Todestages von Mohammad Sillah rufen wir zu einer Demonstration in Remscheid auf. Wir wollen auf die Situation der Flüchtlinge in Remscheid und vor allem auf die gesundheitliche Unterversorgung hinweisen. Durch die Demonstration werden wir den Protest der Remscheider Flüchtlinge würdigen und stärken. Seit Mohammad Sillahs Tod haben sie durch kontinuierlichen und hartnäckigen Protest stückweise ihre Isolation durchbrochen und Erfolge erzielt.
(mehr…)

Chronik der Naziübergriffe in Bochum-Langendreer

Das Bündnis „Langendreer gegen Nazis“ hat sich im Laufe dieses Jahres in Reaktion auf die steigende Zahl bekannt gewordener Überfälle von Neonazis auf MigrantInnen und Andersdenkende formiert und nun eine Chronik zusammen gestellt, um der Öffentlichkeit einen Überblick über die rechten Aktivitäten zu verschaffen. Am 15. April verteilten wir bereits auf der Demonstration gegen Nazistrukturen in Bochum eine Chronik, die nun um viele weitere und teilweise noch brutalere Übergriffe erweitert werden musste. Der hinlänglich bekannte Polizei- und Gerichtsreportert der WAZ Bernd K. gab sich gerade beim letzten Vorfall wieder die Ehre als unkritisches Sprachrohr der Polizeipressestelle: Er verklärte eine handfeste Bedrohung eines Nazis gegen Kinder glatt zu einem Familienstreit. Im folgenden könnt ihr die Chronik einsehen:
(mehr…)

Prozess gegen rassistisches Mörder-Duo

Düsseldorf/Neuss. Die Hintergründe um den rassistischen Mord an dem Wohnungslosen Pham Duy Doan in Neuss erinnern auf frappierende Weise an den Mord an Josef Anton Gera vor 14 Jahren in Bochum. Der schwarz-rote Prozessbeobachter berichtet über den 2. Prozesstag, der letzten Donnerstag am Düsseldorfer Landgericht stattfand. Hier geht’s zum » Bericht.

An dieser Stelle sei auch auf den aktualisierten Bericht über Todesopfer rechter Gewalt hingewiesen. Von 1990 bis 2011 wurden nach Recherchen u.a. der Amadeu-Antonio-Stiftung insgesamt 182 Menschen aus rassistischen, antisemitischen, homophoben, sozialchauvinistischen oder ähnlichen Gründen getötet. Während schon vor längerer Zeit das Thema über die Mainstream-Medien in die bundesweite Debatte eingebracht wurde, und nachträglich immer mehr Fälle hinzu gezählt werden müssen (2010: 137 Opfer, 2011: 182), besteht die Bundesregierung weiterhin auf ihre Zählungsweise, nach der nur 47 Opfer auf das Konto rechter Gewalttäter gehen.

Mord an Obdachlosem in Neuss möglicherweise rassistisch motiviert

Vor dem Landgericht Düsseldorf sind momentan zwei mutmaßliche Mörder angeklagt, welche im März diesen Jahres nachts auf einem Parkplatz einen vietnamesischen Wohnungslosen im Schlaf überfallen, ausgeraubt und zu Tode geprügelt haben sollen. Sie kannten das Opfer aus einer Nachtschlafstelle für Wohnungslose. Nun hat einer der Angeklagten Medienberichten zufolge am ersten Prozesstag vor Gericht sein Bekenntnis zum neonazistischen Weltbild und Kontakte in die örtliche Szene eingeräumt. Inwieweit seine Verachtung für „Kanacken“ bei der unmittelbaren Tat eine Rolle gespielt hat, dieser Frage bemüht sich das Gericht am Donnerstag, den 17.11, nachzuspüren. Ein Besuch als Prozessbeobachter lohnt sich um zu sehen, wie die Staatsanwaltschaft und das Gericht mit diesen Fragen umgeht.

- Die Meldung der Antifaschistischen Aktion Neuss

- „Neuß-Grevenbroicher Zeitung“ vom 27.März 2011

- NTV: Vietnamese wegen acht Euro getötet – Mörder hat Hakenkreuz-Tattoo

NGZ: Obdachlosen-Mord: Ausländerhass als Motiv?

Dokumentarfilm über „Arisierung“ jüdischen Eigentums

Aktuell hostet der Bahnhof Langendreer eine Ausstellung zum Thema „Arisierung“ jüdischen Eigentums im Nationalsozialismus, welche als staatlich organisierte „Aktion 3″ ein weit reichender und einschneidender Schritt in der systematischen Entrechtung der Jüdinnen und Juden in Deutschland darstellt. Am 73. Jahrestag der Reichsprogromnacht, am Mittwoch, den 9. November, zeigt der Bahnhof Langendreer zudem eine WDR-Dokumentation über die Erfahrung von Marianne Winter, die als einziges Mitglied ihrer Familie die Shoah überlebte und nach der Befreiung vom Faschismus den ehemaligen Familienbesitz im Eigentum ihrer ehemaligen Nachbarschaft wiederfindet.
» Ankündigungstext

Mariannes Heimkehr – Die Jüdin, der Beamte und das Dorf
Mittwoch, 19.11.
19 Uhr
Raum 6 im Bhf. Langendreer

Flugblatt gegen Nazis und Alltagsrassismus

Gemeinsam & Solidarisch – Alltagsrassismus und Nazis bekämpfen !

Ende August entstand am Bahnhof Langendreer ein Graffiti, dass die Überschrift dieses Flugblattes trägt. Dieses Flugblatt ruft dazu auf dieses Motto in die Tat umzusetzen, erklärt die beunruhigende Situation mit den Nazis und kritisiert den allgegenwärtigen Alltagsrassismus. (mehr…)