Archiv der Kategorie 'International'

Bochum: 25.000 protestieren gegen Erdogan

Letzten Samstag fanden ab 14 Uhr Proteste gegen die Verleihung des Steiger Awards an Recep Tayyip Erdoğan statt. Der ehemalige Bürgermeister von Istanbul und heutige Ministerpräsident der Türkei sollte mit dem Preis für „Menschlichkeit und Toleranz“ ausgezeichnet werden. So sollte die seit 50 Jahren bestehende deutsch-türkische Freundschaft geehrt werden. (mehr…)

Solidarität mit den unterdrückten Bevölkerungsgruppen in der Türkei!

Hiermit rufen wir dazu auf sich an den Protesten am morgigen Samstag gegen den türkischen Premierminister Erdogan zu beteiligen. Ab 14:00Uhr werden Proteste am Ruhrstadion stattfinden und ab 17:00Uhr wird eine Demonstration am Bochumer Hauptbahnhof starten.

Zur Demo
Zu den Veranstaltungen am Stadion

(mehr…)

Veranstaltungshinweis:
Zweitausend Kilometer für Bewegungsfreiheit

Für das Recht zu gehen und für das Recht zu bleiben – Berichte von AktivistInnen über die Bamako-Dakar-Karawane vom 27.01. bis 06.02.2011.

Freitag, 25. November 2011, 19:30 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstr.2 in Bochum
organisiert vom Transnationalen Aktionsbündnis

Durch den arabischen Frühling und den Krieg in Lybien rückt die Lage von Flüchtlinge und Migrant_innen in Nordafrika und damit das EU-Migrationsregime mit seinen tödlichen Folgen in das Licht der Öffentlichkeit. Dazu gehört auch die weit vor die Grenzen Europas vorverlegte Migrationskontrolle. In diesem Konzept übernehmen
nordafrikanische Transit-Staaten die Rolle der „Torwächter“ für die EU.

Das Besondere der Karawane war nicht allein diese politische Reise von 200 Afrikaner_innen durch Afrika, son­dern die Teilnahme von 50 Aktivist_innen aus Europa. Es waren Flüchtlinge und Migrant_innen da­bei, die das europäische Grenz-, Lager- und Abschiebe-Regime am eigenen Leib durchlebt haben und erfolgreich dagegen kämpfen konnten.
Inhaltlich ging es bei der Karawane um die Situation und die Rechte von Flüchtlingen und Migrant_innen (in den Transitländern genauso wie an den Außengrenzen bzw. innerhalb der EU) sowie um die Hintergründe von Flucht und Migration (»Wir sind hier, weil Ihr unsere Länder zerstört«).
Wesentliches Ziel ist der Aufbau transnationaler Kooperationen zwischen Basisinitiativen in Afrika und Europa.

A. B. und R. S. vom Transnationalen Aktionsbündnis [TAB] nahmen als Aktivist_in­nen an der Karawane teil. Sie werden über ihre Erlebnisse und dort gemachten Erfahrungen berich­ten und einen Videofilm zeigen.

Weitere Informationen zum Netzwerk Afrique-Europe-Interact und der Bamako-Dakar-Karawane findet ihr hier:
www.afrique-europe-interact.net

Kampagne gegen die NATO-Konferenz in Bonn

Von der Radikalen Linken Bochum wird eine Kampagne gegen die NATO-Konferenz zu Afghanistan am 5. Dezember in Bonn organisiert. Am 3. Dezember soll es eine Großdemo gegen die Konferenz geben. Dazu ist ein Bochumer Aufruf erschienen (siehe unten). Darüber hinaus wird es am 11. November eine Informationsveranstaltung zum Thema in Bochum geben und am 19. November eine Kundgebung vor der BP-Germany-Zentrale in Bochum. Letztere soll BP als Kriegsprofiteur des Irak-Kriegs markieren. Es folgt der Aufruf der RLBO:


- Im De­zember der NA­TO-​Kriegs-​Kon­fe­renz in Bonn ent­ge­gen­tre­ten! -

Vom 3. bis zum 5. De­zember 2011 wer­den sich die kriegs­füh­ren­den Par­tei­en im Af­gha­nis­tan­krieg am Bon­ner Pe­ters­berg tref­fen, um über zu­künf­ti­ge Stra­te­gi­en zu be­ra­ten. Ver­schie­de­ne Or­ga­ni­sa­tio­nen und Bünd­nis­se wer­den gegen die­ses Gip­fel­tref­fen mo­bi­li­sie­ren und auch wir wol­len einen Bei­trag zum Pro­test leis­ten. Des­we­gen mo­bil­sie­ren wir zur Ge­gen­de­mons­tra­ti­on am 3. De­zember um 11 Uhr 30 auf dem Bon­ner Kai­ser­platz.

Der Krieg in Af­gha­nis­tan

Am 7. Ok­to­ber 2001 er­öff­ne­ten die USA und die NATO unter deut­scher Be­tei­li­gung den Krieg gegen Af­gha­nis­tan. Der Krieg wurde als „Selbst­ver­tei­di­gungs­akt der USA“ le­gi­ti­miert. Die Bush-​Re­gie­rung sprach sich in Folge der An­schlä­ge vom 11. Sep­tem­ber das Recht zu, Af­gha­nis­tan mi­li­tä­risch ein­zu­neh­men, um Osama bin Laden zu fas­sen und Aus­bil­dungs­la­ger des is­la­mis­ti­schen Netz­werks Al-​Qai­da, das für die An­schlä­ge ver­ant­wort­lich war, zu schlie­ßen. In einem in­ter­nen „Kriegs­ta­ge­buch“ des US-​Mi­li­tärs wird die Zahl der Kriegs­to­ten bis 2009 auf 24.​155 Men­schen ge­schätzt. (mehr…)

Tipp: Veranstaltung zu „Grauen Wölfen“ am 3. Mai

In der Reihe „politischer Dienstag“ veranstaltet der AStA Bochum in Kooperation mit dem „Verband der Studierenden aus Kurdistan“ (YXK) einen Vortrag zum Thema „Graue Wölfe“ im Zusammenhang mit der Geschichte des Türkischen Nationalismus. Eine gute Übersicht und aktuelle Informationen der linken/anarchistischen und antifaschistischen Bewegung zwischen Deutschland und der Türkei findet ihr auf dem Blog efendisizler. Auch in Bochum gibt es mehrere Vereine, die zu dieser türkisch-faschistischen Bewegung gezählt werden können, weshab der Vortrag von Interesse sein sollte.:

Wann?
Dienstag, 3. Mai um 19:00 Uhr
Wo?
Kulturcafé an der Ruhr-Uni Bochum

Im Folgenden die Ankündigung zur Veranstaltung:

(mehr…)

Aufruf zur Aktion gegen Sammelabschiebungen

Folgenden Aufruf fanden wir gut und wichtig, und wollen deshalb hier auf ihn aufmerksam machen (via):

an zwei dienstagen im april – am 5. und 12. april – sollen in abschiebechartern insgesamt zwischen 200 und 300 menschen vom flughafen düsseldorf aus nach serbien und kosovo abgeschoben werden. der großteil von ihnen gehört den minderheiten der roma und ashkali an.

bereits im letzten jahr waren mehrere sammelabschiebungen von roma ins kosovo durchgeführt wurden, bis märz gab es für die in nrw lebenden menschen jedoch einen winterabschiebestopp. dieser läuft nun aus und es geht weiter. ausschlaggebend war ein im april 2010 zwischen deutschland und kosovo geschlossenes rücknahmeabkommen, mit dem die bundesrepublik nun die möglichkeit und die zielstellung hat insgesamt 14.000 „geduldete“ flüchtlinge, darunter 10.000 die zur minderheit der roma oder ashkali gehören, ins kosovo abzuschieben. 2.500 „fälle“ können pro jahr abgehandelt werden. betroffen sind etliche familien mit kindern, die teils mehr als 10 und bis zu 20 jahre in deutschland gelebt haben, die kinder in deutschland geboren. (mehr…)

Kein Platz für Faschisten in Palermo!

26. März
Kein Platz für Faschisten in Palermo!
http://alturl.com/6u3np