Für das Recht zu gehen und für das Recht zu bleiben – Berichte von AktivistInnen über die Bamako-Dakar-Karawane vom 27.01. bis 06.02.2011.
Freitag, 25. November 2011, 19:30 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstr.2 in Bochum
organisiert vom Transnationalen Aktionsbündnis
Durch den arabischen Frühling und den Krieg in Lybien rückt die Lage von Flüchtlinge und Migrant_innen in Nordafrika und damit das EU-Migrationsregime mit seinen tödlichen Folgen in das Licht der Öffentlichkeit. Dazu gehört auch die weit vor die Grenzen Europas vorverlegte Migrationskontrolle. In diesem Konzept übernehmen
nordafrikanische Transit-Staaten die Rolle der „Torwächter“ für die EU.
Das Besondere der Karawane war nicht allein diese politische Reise von 200 Afrikaner_innen durch Afrika, sondern die Teilnahme von 50 Aktivist_innen aus Europa. Es waren Flüchtlinge und Migrant_innen dabei, die das europäische Grenz-, Lager- und Abschiebe-Regime am eigenen Leib durchlebt haben und erfolgreich dagegen kämpfen konnten.
Inhaltlich ging es bei der Karawane um die Situation und die Rechte von Flüchtlingen und Migrant_innen (in den Transitländern genauso wie an den Außengrenzen bzw. innerhalb der EU) sowie um die Hintergründe von Flucht und Migration (»Wir sind hier, weil Ihr unsere Länder zerstört«).
Wesentliches Ziel ist der Aufbau transnationaler Kooperationen zwischen Basisinitiativen in Afrika und Europa.
A. B. und R. S. vom Transnationalen Aktionsbündnis [TAB] nahmen als Aktivist_innen an der Karawane teil. Sie werden über ihre Erlebnisse und dort gemachten Erfahrungen berichten und einen Videofilm zeigen.
Weitere Informationen zum Netzwerk Afrique-Europe-Interact und der Bamako-Dakar-Karawane findet ihr hier:
www.afrique-europe-interact.net
Von der Radikalen Linken Bochum wird eine Kampagne gegen die NATO-Konferenz zu Afghanistan am 5. Dezember in Bonn organisiert. Am 3. Dezember soll es eine Großdemo gegen die Konferenz geben. Dazu ist ein Bochumer Aufruf erschienen (siehe unten). Darüber hinaus wird es am 11. November eine Informationsveranstaltung zum Thema in Bochum geben und am 19. November eine Kundgebung vor der BP-Germany-Zentrale in Bochum. Letztere soll BP als Kriegsprofiteur des Irak-Kriegs markieren. Es folgt der Aufruf der RLBO:

- Im Dezember der NATO-Kriegs-Konferenz in Bonn entgegentreten! -
Vom 3. bis zum 5. Dezember 2011 werden sich die kriegsführenden Parteien im Afghanistankrieg am Bonner Petersberg treffen, um über zukünftige Strategien zu beraten. Verschiedene Organisationen und Bündnisse werden gegen dieses Gipfeltreffen mobilisieren und auch wir wollen einen Beitrag zum Protest leisten. Deswegen mobilsieren wir zur Gegendemonstration am 3. Dezember um 11 Uhr 30 auf dem Bonner Kaiserplatz.
Der Krieg in Afghanistan
Am 7. Oktober 2001 eröffneten die USA und die NATO unter deutscher Beteiligung den Krieg gegen Afghanistan. Der Krieg wurde als „Selbstverteidigungsakt der USA“ legitimiert. Die Bush-Regierung sprach sich in Folge der Anschläge vom 11. September das Recht zu, Afghanistan militärisch einzunehmen, um Osama bin Laden zu fassen und Ausbildungslager des islamistischen Netzwerks Al-Qaida, das für die Anschläge verantwortlich war, zu schließen. In einem internen „Kriegstagebuch“ des US-Militärs wird die Zahl der Kriegstoten bis 2009 auf 24.155 Menschen geschätzt. (mehr…)

In der Reihe „politischer Dienstag“ veranstaltet der AStA Bochum in Kooperation mit dem „Verband der Studierenden aus Kurdistan“ (YXK) einen Vortrag zum Thema „Graue Wölfe“ im Zusammenhang mit der Geschichte des Türkischen Nationalismus. Eine gute Übersicht und aktuelle Informationen der linken/anarchistischen und antifaschistischen Bewegung zwischen Deutschland und der Türkei findet ihr auf dem Blog efendisizler. Auch in Bochum gibt es mehrere Vereine, die zu dieser türkisch-faschistischen Bewegung gezählt werden können, weshab der Vortrag von Interesse sein sollte.:
Wann?
Dienstag, 3. Mai um 19:00 Uhr
Wo?
Kulturcafé an der Ruhr-Uni Bochum
Im Folgenden die Ankündigung zur Veranstaltung:
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Folgenden Aufruf fanden wir gut und wichtig, und wollen deshalb hier auf ihn aufmerksam machen (via):
an zwei dienstagen im april – am 5. und 12. april – sollen in abschiebechartern insgesamt zwischen 200 und 300 menschen vom flughafen düsseldorf aus nach serbien und kosovo abgeschoben werden. der großteil von ihnen gehört den minderheiten der roma und ashkali an.
bereits im letzten jahr waren mehrere sammelabschiebungen von roma ins kosovo durchgeführt wurden, bis märz gab es für die in nrw lebenden menschen jedoch einen winterabschiebestopp. dieser läuft nun aus und es geht weiter. ausschlaggebend war ein im april 2010 zwischen deutschland und kosovo geschlossenes rücknahmeabkommen, mit dem die bundesrepublik nun die möglichkeit und die zielstellung hat insgesamt 14.000 „geduldete“ flüchtlinge, darunter 10.000 die zur minderheit der roma oder ashkali gehören, ins kosovo abzuschieben. 2.500 „fälle“ können pro jahr abgehandelt werden. betroffen sind etliche familien mit kindern, die teils mehr als 10 und bis zu 20 jahre in deutschland gelebt haben, die kinder in deutschland geboren. (mehr…)
26. März
Kein Platz für Faschisten in Palermo!
http://alturl.com/6u3np
Im Herbst 2010 brach eine neue Repressionswelle gegen Anarchist_innen und soziale Aktivist_innen in Belarus aus. Anlass war ein Brandanschlag auf die Botschaft Russlands in Minsk. Niemand wurde dabei verletzt, aber für die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen stellte dies für das Lukaschenko-Regime einen geeigneten Anlass dar, politische Gegner_innen auszuschalten.
Hunderte von Aktivist_innen aus verschiedenen Städten (Grodno, Brest, Gomiel, Minsk, Soligorsk, Babrujsk, Novopolotsk) wurden mit Verhören beim KGB, Hausdurchsuchungen und Festnahmen konfrontiert. Etwa zwanzig von ihnen waren mehrere Tage im Knast. Eine Person belarussischer Staatsangehörigkeit wurde sogar in Moskau auf offener Strasse von Beamten in Zivil festgenommen und ins KGB-Gefängnis in Minsk verschleppt. Vier von ihnen sind immer noch in Haft und ihnen droht bis zu 12 Jahre Knast. Die Prozesse fangen im Frühling an. Um die Betroffenen, aber auch die antiautoritäre linke Bewegung in Belarus zu unterstützen, organisiert ABC-Belarus eine Soli-Info-Tour. Die Gruppe von Aktivist_innen aus Belarus wird über die politische Situation, anarchistische Bewegung und über die aktuelle Repression erzählen. Die Veranstaltung wird in Deutsche Sprache übersetzt, es werden Bildmaterial und Videos gezeigt. Im Anschluss stehen euch die Leute aus Belarus gerne zur Diskussion bereit.
22. März 2011 /// 19:30 Uhr
Soziales Zentrum Bochum
[Wegbeschreibung]
veranstaltet von
Antifaschistische Jugend Bochum
Für weitere Informationen schaut euch unseren etwas älteren Hintergrundbericht an.
Berlusconi pezzo di merda! Nachdem Berlusconi nach zwei Misstrauensvoten doch nicht zurück treten musste, kam es in Rom zu erheblichen Ausschreitungen zwischen Demonstrantinnen und Carabinieri. Auf Indymedia gibt es einen kleinen Artikel unter dem mehrere Kommentare stehen die Videos und Links enthalten zum gestrigen Tag. Hier gehts zum Beitrag