Archiv der Kategorie 'International'

Dienstag, 22.3.:
ABC-Belarus zu Besuch in Bochum

Anarchist Black CrossIm Herbst 2010 brach eine neue Repressionswelle gegen Anarchist_innen und soziale Aktivist_innen in Belarus aus. Anlass war ein Brandanschlag auf die Botschaft Russlands in Minsk. Niemand wurde dabei verletzt, aber für die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen stellte dies für das Lukaschenko-Regime einen geeigneten Anlass dar, politische Gegner_innen auszuschalten.
Hunderte von Aktivist_innen aus verschiedenen Städten (Grodno, Brest, Gomiel, Minsk, Soligorsk, Babrujsk, Novopolotsk) wurden mit Verhören beim KGB, Hausdurchsuchungen und Festnahmen konfrontiert. Etwa zwanzig von ihnen waren mehrere Tage im Knast. Eine Person belarussischer Staatsangehörigkeit wurde sogar in Moskau auf offener Strasse von Beamten in Zivil festgenommen und ins KGB-Gefängnis in Minsk verschleppt. Vier von ihnen sind immer noch in Haft und ihnen droht bis zu 12 Jahre Knast. Die Prozesse fangen im Frühling an. Um die Betroffenen, aber auch die antiautoritäre linke Bewegung in Belarus zu unterstützen, organisiert ABC-Belarus eine Soli-Info-Tour. Die Gruppe von Aktivist_innen aus Belarus wird über die politische Situation, anarchistische Bewegung und über die aktuelle Repression erzählen. Die Veranstaltung wird in Deutsche Sprache übersetzt, es werden Bildmaterial und Videos gezeigt. Im Anschluss stehen euch die Leute aus Belarus gerne zur Diskussion bereit.


22. März 2011 /// 19:30 Uhr

Soziales Zentrum Bochum
[Wegbeschreibung]
veranstaltet von
Antifaschistische Jugend Bochum

Für weitere Informationen schaut euch unseren etwas älteren Hintergrundbericht an.

Berlusconi löst Riots in Rom aus

Berlusconi pezzo di merda! Nachdem Berlusconi nach zwei Misstrauensvoten doch nicht zurück treten musste, kam es in Rom zu erheblichen Ausschreitungen zwischen Demonstrantinnen und Carabinieri. Auf Indymedia gibt es einen kleinen Artikel unter dem mehrere Kommentare stehen die Videos und Links enthalten zum gestrigen Tag. Hier gehts zum Beitrag

Rassistische Morde und rechte Ausschreitungen in Moskau

Am letzten Samstag demonstrierten ungefähr 10000 rechtsgerichtete Fußballfans von Spartak Moskau, sowie Anhänger der Neonazi-Szene in Moskau. Diese verlief zunächst friedlich. Nach der Kundgebung zogen 3000 bis 5000 Leute zum Manzhnaja-Platz vor dem Kreml und es kam zu Ausschreitungen gegen die Polizei. Sowohl direkt während der Ausschreitungen als auch am selben Tag, jedoch an anderen Orten in der Stadt fanden auch massive Attacken auf nicht-slawisch aussehende Menschen statt. Ein 26-jähriger Kaukasier wurde Opfer eines massiven Übergriffs und wurde Sonntagmorgens schwerverletzt in einer Metrostation aufgefunden. (mehr…)

Tres anos sin ti!


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Flugblattaktion für Moskauer Genossen

Wir möchten an dieser Stelle einen Bericht dokumentieren, der sich mit einer Flugblattverteilaktion in Bochum Langendreer auseinandersetzt. Hier der Artikel:

Anlässlich der Aktionstage zur Befreiung der politischen Gefangenen von Chimki Maxim und Alexej wurden in Bochum-Langendreer und Bochum-Werne ca. 1000 Fluglätter in die Briefkästen verteilt. In Langendreer ist der „G+H Unternehmensservice“ ansässig, der zum französischen Vinci-Konzern gehört. Den Hintergrund erklärt das im folgenden dokumentierte Flugblatt: (mehr…)

Moskauer Antifaschist kommt nach Polizei-Folter mit Gehirnverletzung ins Krankenhaus

Aus aktuellem Anlass dokumentieren wir folgende Meldung von avtonom.org. Wir haben die englische Fassung ins Deutsche übersetzt. Darüberhinaus wollen wir auf die Aktionstage für die in Russland inhaftierten Antifa-Aktivisten Alexej Gaskarov und Maxim Solopov vom 17. bis zum 20. September hinweisen und euch aufrufen, diese zu nutzen, um unsere GenossInnen in Russland mit Solidaritätsaktionen zu unterstützen. Außerdem bitten wir euch diesen Spendenaufruf zu beachten.

Am 26. August nahmen drei zivil gekleidete Polizisten den 1991 geborenen Antifaschisten Nikita Nikolaevich Chernobaev im Moskauer Stadtteil Ramenskoye fest. Laut dem Rechtsanwalt und Menschenrechtsaktivisten Mikhail Trepashkin wurde Nikita auf das örtliche Gelände des Innenministeriums gebracht, wo ein Mitarbeiter des Geheimdienstes FSB ein Geständnis seiner Teilnahme an einer Aktion beim Verwaltungsgebäude in Khimki am 28. Juli von ihm forderte.

Während seines ersten Verhörs gelang es Nikita seine Mutter anzurufen und ihr mitzuteilen, dass ihm kein Rechtsbeistand erlaubt wurde und dass er alles unterzeichnen würde, was die Polizei von ihm verlangt. Die Mutter fragte, ob er geschlagen würde. Nikita bejahte dies. Chernobaev wurde erst am 27. August um 13 Uhr entlassen, nachdem er sein „Geständnis“, sowie eine Einverständniserklärung für eine weitere Kooperation, unterschrieben hatte. (mehr…)

Versuchter Mord von Neonazis auf linke Arsenal- und FC Karelien-Fans

Letzte Woche wurden in der Ukraine antirassistische Fußballfans von Arsenal Kiew und in Russland Fans von FC Karilien-Discovery von organisierten Neonazi-Hools lebensbedrohlich angegriffen. Wir übersetzen zunächst an dieser Stelle den Bericht der GenossInnen zum ersten Vorfall und dokumentieren ihn. Auf den Vorfall in Russland wird anschließend eingegangen. (mehr…)