Antifaschistische Jugend Bochum http://ajb.blogsport.de Sun, 03 Mar 2013 20:22:26 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en ProNRW am 9. März in Bochum http://ajb.blogsport.de/2013/03/03/pronrw-am-9-maerz-in-bochum-2/ http://ajb.blogsport.de/2013/03/03/pronrw-am-9-maerz-in-bochum-2/#comments Sun, 03 Mar 2013 20:14:36 +0000 Administrator Allgemein Antifa http://ajb.blogsport.de/2013/03/03/pronrw-am-9-maerz-in-bochum-2/ Am 9. März wird die selbsternannte Bürgerbewegung und Partei „Pro NRW“ vor einem Flüchtlingswohnheim eine Kundgebung abhalten. Diese Kundgebung wird im Rahmen einer NRW weiten Wahlkampftour der Partei stattfinden.

Rassismus im bürgerlichen Gewand
„Pro-NRW“ ist eine sogenannte rechtspopulistische Partei. Rechtspopulist_innen geben sich bei ihrer Hetze betont bürgerlich und vermeintlich demokratisch. Rassistische Inhalte werden versteckt, sind jedoch bei genauerem Hinsehen immer noch zu erkennen und es mangelt ihnen nicht an Menschenfeindlichkeit. Klassische rassistische Hetze und Hetzparolen werden dabei gegen vermeintlich harmlosere Forderungen ausgetauscht. Ein „Ausländer raus!“ (NPD) wird zu „Asylmissbrauch stoppen!“ (Pro NRW). Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung werden allerdings auch hier propagiert. Dies ist Teil der Wahlkampfstrategie, um gerade in der sogenannten „Mitte der Gesellschaft“ Wähler_innenstimmen zu bekommen. Mit dieser Form von Rassismus kann „Pro NRW“ Anknüpfungspunkte in der Bevölkerung finden.
Der Gedanke, dass Migrantinnen und Migranten „uns“ die Arbeitsplätze wegnehmen oder das Sozialsystem belasteten ist in der Bevölkerung
weit verbreitet.

Alltagsrassismus
Diese Form von Rassismus ist der sogenannte „Alltagsrassismus“. Er besteht nicht darin, dass Nazigruppen ihre Opfer durch die Nacht jagen,
sondern darin, dass Bilder von Stereotypen präsentiert werden, für die Bürger_innen sehr empfänglich sind. Dabei geht es nicht um tatsächliche Herkunft oder Religion, sondern zumeist um rassistische Zuschreibungen auf Grund von Aussehen. Oft genutzt sind auch die Begriffe der „eigenen, deutschen Kultur“ und der „anderen, fremden Kultur“. „Kultur“ wird hier jedoch falsch und leichtfertig benutzt, um
sich selbst als vermeintlich einheitliche Deutsche gegen andere Menschen abzugrenzen. Dabei zeigt zum Beispiel das befremdliche Befinden
von Menschen die im Ruhrgebiet aufgewachsen sind, wenn sie an Lederhosen, Weißwurst und Jodeln denken, dass der Begriff „Kultur“ viel
vielschichtiger sein muss als man denkt und sich auf gar keinen Fall an Grenzen von konstruierten Nationen festmachen kann. Diese Form von
Rassismus von vermeintlich „aufgeklärten, demokratischen Deutschen“ ist aber nicht nur bei Anhänger_innen von „Pro NRW“ zu finden,
sondern vielerorts in der Gesellschaft. Sei es beim Innenminister Friedrich, der gegen Asylbewerber_innen hetzt oder auch in der
feuchtfröhlichen Runde in der Stammkneipe, bei welchem auf niedersten Niveau über Menschen herziehen, die nicht in ihr stupides Weltbild passen.

Rassismus ist und bleibt aber Rassismus!

Egal wie, oder wo er praktiziert wird. Dies wiederum ist offensichtlich rückwirkend ein gesunder Nährboden für Nazis, welche gestützt und geschützt von der Bevölkerung Menschen zusammenschlagen und sogar töten. Damals wie Heute – Rassismus muss gestoppt werden! Gerade die ausgewählten Demonstrationsorte von „Pro NRW“, nämlich nahezu ausschließlich Asylbewerber_innenheime, müssen bei allen ein Warnsignal auslösen. Denn wie auch bei den pogromartigen Ausschreitungen und Brandanschlägen von Rostock-Lichtenhagen, Solingen, Mölln, Hoyerswerda und andernorts vor gerade mal 20 Jahren ziehen hier wieder Deutsche mit rassistisch-populistischen Forderungen vor das Zuhause von Menschen, um diese zu vertreiben, um Hetze zu betreiben, um im Sinne ihrer menschenfeindlichen Ideologie zu handeln.

Wir als Antifaschist_innen treten aus unserem Selbstverständnis heraus gegen Rassismus und für eine befreite Gesellschaft ein, in der die
Menschen frei von Unterdrückung auf Grund ihrer vermeintlichen Herkunft oder Religion leben können.

Wir haben kein Bock, dass ProNRW oder andere Rassisten in Bochum oder sonst irgendwo ihre stumpfe Hetze verbreiten können!
Am 9. März rufen wir dazu auf, sich mit uns gegen „Pro NRW“ und die deutsche Realität zu stellen!

Treffpunkt für eine gemeinsame Anreise: 09:00
Uhr am Bochumer HBF
Ansonsten: 10:00 Uhr Fröbelstrasse Ecke Krayer
Strasse

]]>
http://ajb.blogsport.de/2013/03/03/pronrw-am-9-maerz-in-bochum-2/feed/
Deutschlandtour der NPD in Bochum umstellt http://ajb.blogsport.de/2012/07/22/deutschlandtour-der-npd-in-bochum-umstellt/ http://ajb.blogsport.de/2012/07/22/deutschlandtour-der-npd-in-bochum-umstellt/#comments Sun, 22 Jul 2012 17:53:15 +0000 Administrator Allgemein Antifa http://ajb.blogsport.de/2012/07/22/deutschlandtour-der-npd-in-bochum-umstellt/ NPD im Rahmen ihrer Deutschlandtour eine Kundgebung auf dem Bochumer Husemannplatz abgehalten. Nachdem sie zuvor schon in der Dortmunder Nordstadt waren, trafen sie gegen 16:00 Uhr in Bochum ein.

Am gestrigen Samstag, den 21.07.2012, hat die Bereits zuvor war der Kundgebungsort der Nazis durch GegendemonstrantInnen umstellt. Die meisten dieser befanden sich in hör-und sehweite des Kundgebungsortes der NPD. Das Bündnis „Bochum gegen Rechts“ hat auf der Kortmumstrasse eine Kundgebung angemeldet und fiel größtenteils durch Parteifahnen der SPD und der Grünen auf. Bevor der ganze Rummel began, konnte noch ein Polizeibeamter mit einem Spürhund auf dem Husemannplatz gesichtet werden, der die diversen Büsche nach „Lärmbomben“ und Ähnlichem durchsuchte. Dies wird sich wohl auf den Vorfall im Mai diesen Jahres bezüglich einer Pro NRW Kundgebung beziehen.
Auf der anderen Seite des Husemannplatzes vor dem Landgericht an der Viktoriastrasse hielten sich größtenteils Jugendliche und parteifreie AntifaschistInnen auf.

Kleiner Zwischenfall vor der Kundgebung
Über die Viktoriastrasse sollte auch die NPD anreisen. Zuvor jedoch kam es noch zu einem kleinen Zwischenfall. Nachdem Markus Schumacher als erster Nazi am noch leeren Kundgebungsort eintraf, erreichte auch Andre Zimmer mit zwei weiteren Jungnazis den Kundgebungsort. Kurz danach grüßten die anwesenden Nazi auch ein Pärchen von denen eine Person eine Thor Steinar Jacke trug. Die AntifaschistInnen vor Ort fragten diesen, als er wieder gehen wollte, warum er sich denn nicht seinen Freunden anschließen wolle. Daraufhin drehte sich die Person um und kam auf die Antifas zu um ihnen sehr gereizt mitzuteilen, dass sie doch um die Ecke kommen sollten wenn sie echte Männer seien. Die kleine Schubserei die entstanden ist wurde ziemlich schnell von der Polizei aufgelöst.

Kundgebung der NPD

Als sie die NPD auf dem Husemannplatz gegen 16 Uhr positionierte veränderte sich umgehend die Geräuschkulisse, da von allen Seiten Personen anfingen in Trillerpfeiffen und Vuvuzelas zu pusten. Andere wiederum schrien diverse Parolen, die sich gegen die Nazis richteten. Reden auf Seiten der Nazis hielten Frank Franz,NPD Landesvorsitzender aus dem Saarland, Claus Cremer, NPD Vorsitzender der NPD NRW aus Bochum, und Markus Schumacher, Naziknecht aus Bochum und Referent des NPD Kreisverbands Bochum. Von den Reden war so gut wie nichts zu hören, da der Lärm der durch die GegendemonstantInnen erzeugt wurde eine Nummer zu groß für die nationale Lautsprecheranlage war. Nach ungefähr einer Stunde packte die NPD ihre 7 Sachen und räumte das Feld.

Ein Ei und drei Beamte in Zivil

Auf ihrer Abreise traf noch ein Ei das Flagschiff, welches zuvor ein eigenes Werbeplakat überfuhr.
Neben den bereits genannten Nazis waren auch Christopher Krumtünger aus Bochum, Marcel Haliti aus Essen und die Gebrüder Hewlett aus Essen anwesend. Nach der Kundgebung wurde eine Dame zur Personalienüberprüfung mitgenommen, nachdem sie von drei Beamten in ziviler Montur angeblich dabei gesehen worden sein soll, wie diese ein Ei warf. Diese drei Beamten, bisher ist unklar ob es sich um PolizistInnen oder eventuell VerfassungsschützerInnen handelte, wurden unter Polizeischutz wegchauffiert. Die Annahme das es sich um VS`ler handelte kommt daher, dass sie bereits in Dortmund gesehen wurden und sich nicht wie übliche Zivilpolizisten verhielten. Bei den Beamten handelte es sich um zwei Männer und eine Frau. Nachdem sie enttarnt wurden und von allen Seiten angepöbelt wurden, waren diese sehr zurückhaltend und selbst als eine von den Personen körperlich bedrängt wurde, äußerten diese sich nicht sondern versuchten nur so schnell es ging abzuhauen. Polzeibeamte hätten wohl in dieser Situation die Lage ausgenutzt und Festnahmen getätigt. Zu was für einer Behörde diese nun gehörten kann man aber letzten Ende nur spekulieren.

Fazit:
Abschließend kann man sagen, dass der Gegenprotest sehr effektiv war und die Nazis nicht wirklich zu verstehen waren. Für Claus Cremer war dies mal wieder ein peinlicher Auftritt in der Bochumer Innenstadt. Jedoch muss man auch eingestehen, dass die Parteiwerbung für Grüne und SPD, die seitens „Bochum gegen Rechts“ vollzogen wurde mehr als nervig war. Auch kritisch zu betrachten ist, dass es für drei Beamte in Zivil möglich war ungestört an den Gegenprotesten „teilzunehmen“ und am Ende eine Frau der Polizei „auszuliefern“.
Auch wenn der Protest im Ganzen zufriedenstellend für uns sein kann, muss man ja leider zugeben, dass es nicht möglich war das Flaggschiff der Nazis in Bochumer Hoheitsgewässern zu versenken.
Nun sind Duisburg und Düsseldorf gefragt.


NPD-Flaggschiff versenken!

Antifaschistische Jugend Bochum

Bilder und weitere Links zum Thema auf Indymedia Linksunten

]]>
http://ajb.blogsport.de/2012/07/22/deutschlandtour-der-npd-in-bochum-umstellt/feed/
Veranstaltung mit Markus End zum Thema Antiziganismus http://ajb.blogsport.de/2012/06/17/veranstaltung-mit-markus-end-zum-thema-antiziganismus/ http://ajb.blogsport.de/2012/06/17/veranstaltung-mit-markus-end-zum-thema-antiziganismus/#comments Sun, 17 Jun 2012 14:24:34 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungen & Demos http://ajb.blogsport.de/2012/06/17/veranstaltung-mit-markus-end-zum-thema-antiziganismus/ Antiziganismus ist ein weit verbreitetes und aktuelles Phänomen, das in den westlichen Gesellschaften tief verankert ist. In nahezu allen Staaten Europas werden Menschen als „Zigeuner“ stigmatisiert, häufig kriminalisiert, diskriminiert und sind von gewalttätigen Übergriffen bedroht. Es scheint unmöglich, eine Beschreibung von Roma, also der Gruppe, die am stärksten von Antiziganismus betroffen ist, jenseits romantisierender oder ablehnender Stereotype zu finden.

Dennoch wird das Thema, abgesehen von Selbstorganisationen von Roma und Sinti,
erschreckend wenig behandelt. Es mangelt an politischen und
theoretischen Analysen. Das gilt auch für eine linke Kritik, die oft
nicht über moralische Empörung hinaus geht. Einer tiefergehenden Kritik
scheinen die angemessenen Begriffe zu fehlen.
Im Input wird eine Einführung in die lange Geschichte und die
gegenwärtigen Praxen des Antiziganismus in Europa gegeben. Danach wird
versucht, mögliche Erklärungsansätze zu erläutern. Dabei werden die
Stereotype nach ihrem Entstehungszusammenhang und ihrer Funktion bei der
Herausbildung einer bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft
hinterfragt. Die Kategorien „Arbeit“, „Nation“ und „Geschlecht“ nehmen
hierin eine zentrale Rolle ein.

Markus End ist Mitherausgeber des Sammelbandes „Antiziganistische
Zustände“ und promoviert in Berlin zu Semantiken des Antiziganismus.

Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr und findet am 05.07.2012 im Raum 6 im Bahnhof Langendreer statt.

Solidarität kennt keine Grenzen – Wut zu Widerstand!

Antifaschitische Jugend Bochum

]]>
http://ajb.blogsport.de/2012/06/17/veranstaltung-mit-markus-end-zum-thema-antiziganismus/feed/
Bochum: Prozess gegen Daniel E. und Dennis H. http://ajb.blogsport.de/2012/06/14/bochum-prozess-gegen-daniel-e-und-dennis-h/ http://ajb.blogsport.de/2012/06/14/bochum-prozess-gegen-daniel-e-und-dennis-h/#comments Thu, 14 Jun 2012 12:10:18 +0000 Administrator Allgemein http://ajb.blogsport.de/2012/06/14/bochum-prozess-gegen-daniel-e-und-dennis-h/ An dieser Stelle möchten wir gerne einen Bericht des/der Antifaschisten ProzessbeobachterIn dokumentieren.

Heute am Dienstag, den 12.06.2012, hat vor dem Bochumer Amtsgericht der Prozess gegen Daniel Ewers und Dennis Hülshorst stattgefunden. Der Richter Pattard verurteilte Dennis Hülshorst zu zwei Jahren und 3 Monaten Gefängnis. Ewers hingegen wurde freigesprochen.

Zu Beginn des Prozesses trug die Staatsanwaltschaft, vertreten durch Frau Wenzel, die Anklagepunkte vor. Hierbei wurden Daniel Ewers und Dennis Hülshorst wegen Körperverletzung/gemeinschaftlicher Körperverletzung angeklagt. Hülshorst wurde zusätzlich wegen Verwendung von verfassungswidrigen Symbolen angeklagt. Zuvor wurden die Personalien der beiden abgefragt. Hülshorst ist wohnhaft in Essen und ist am 08.01.1988 geboren. Er macht momentan eine Ausbildung zum Maler und Lackierer. Ewers, der wohl neuerdings ebenfalls in Essen wohnt, ist am 06.03.1988 geboren und arbeitslos.

Zeugenbefragung
Die Befragung der ersten beiden Zeugen und gleichzeitig auch der Geschädigten schilderte den Ablauf des Tathergangs. Demnach haben sich die Geschädigten am S-Bahnhof Langendreer aufgehalten. Dort wurden sie von zwei Personen darauf aufmerksam gemacht, dass am anderen Ende sich eine Gruppe von Nazis aufhält, die sie bereits angepöbelt hätten. Nach einigen Minuten seien zwei von den Nazis auf die 4-köpfigen Personengruppe zugekommen. Diese beiden seien Daniel Ewers als auch Dennis Hülshorst gewesen. Hülshorst sprach einen der Personen auf sein durchgestrichens Hakenkreuz an, welches diese auf der Jacke trug. Danach hob er sein T-Shirt, zeigte das auf seinem Oberkörper tattovierte Hakenkreuz und kommentierte dies mit den Worten, dass seins ja nicht durchgestrichen sei.
Kurz danach kam es zur Schlägerei bei der zwei Personen auf dem Gleisbett landeten und eine weitere Person auf dem Bahnsteig von den Nazis zusammengetreten wurde. Dabei hatten die beiden Personen, die von den Nazis aufs Gleisbett geschlagen wurden großes Glück, da nur einen Moment nachdem sie wieder auf den Bahnsteig klettern konnten die S-Bahn einfuhr. Beide Zeugen gaben an, dass sie die Angeklagten bei der Polizei durch Bildlichtvorlagen wiedererkannt hätten.

Erklärung von Andre Picker

Nachdem die Befragung der ersten beiden Zeugen beendet war, gab der bereits bekannte Nazianwalt und Pro NRW Funktionär Andre Picker eine Erklärung ab. Inhalt dieser Erklärung war, dass die Identifizierung bei der Polizei anhand der Lichtbildvorlage nicht rechtens gewesen sei. Dies begründete er damit, dass die Beamten in beiden Fällen direkt nachdem die Zeugen die angeklagten identifiziert haben die Vorlage beendet haben und nicht weiterdurchgeführt hätten. Zudem sei der Hintergrund und die Positionierung bei den Angeklagten anders gewesen als bei allen anderen dargestellten Personen. Picker legte zusätzlich Outing Plakate vor, die nach dem Übergriff in Langendreer verklebt worden sind und eine Ausgabe der WAZ, die Ewers abbildete. Dies würde angeblich dazu geführt haben, dass der Angeklagte Ewers eventuell nur deshalb identifiziert worden sei, weil er bereits zuvor in der Öffentlichkeit angeprangert wurde. Picker bekräftigte natürlich, dass er den Geschädigten nicht den Vorwurf einer Falschaussage mache, jedoch diese von solchen Plakaten, als auch durch die Lichtbildvorlagen der Polizei dazugebracht worden seien eher die beiden Angeklagten zu identifizieren. Daher widersprach er der Bewertung der Aussagen.

Weitere Zeugen
Nach der Erklärung Pickers kam es zu weiteren 5 Zeugenbefragungen. Diese gaben im groben den selben Inhalt wieder, wie die ertsen beiden. Mal haben die Zeugen mehr gesehen, mal viel weniger. Die genaue Wiedergabe würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.
Im Laufe der Befragung kam jedoch heraus, dass der Angeklagte Hülshorst Schläge getätigt habe und Daniel Ewers zu den Anwesenden Personen gehörte. Zudem wurde erwähnt, dass es im Rahmen der Ermittlungen bei Dennis Hülshorst am 28.09.2011 eine Hausdurchsuchung stattgefunden hat, bei der auch die Hakenkreuz-Tattoovierung auf seinem Oberkörper festgestellt wurde. Die letzte Zeugin hieß Lena Maluscheck (eventuell wird der Nachname anders geschrieben). Sie gehörte an dem Abend ebenfalls zu den anwesenden Nazis. Sie ist 18 jahre alt und kommt aus Essen. Sie sagte aus, dass sie sich aufgrund des hohen Alkoholkonsums nicht mehr erinnern konnte und somit hatte sich das auch gegessen. Auffällig war, dass Picker ziemlich häufig nach den Outing Plakaten fragte.

Einlassung von Hülshorst
Nach einer Pause gab der Rechtsanwalt von Dennis Hülshorst an, dass es seitens seines Angeklagten eine Einlassung geben würde. In der erklärte er, dass es ihm Leid täte und er den Kopfstoß gesteht. Er würde aber nochmal bekräftigen wollen, dass dies alles in einem alkoholisierten Zustand geschehen sei. Daher solle doch eine verminderte Schuldfähigkeit berücksichtig werden. Nach der Einlassung folgte ein kleiner Lebenslauf und sein Strafregister. Auf die Frage ob er in der rechten Szene bleiben würde antwortete er Jain. Er sei seit über einem Jahr bei keiner Demo mehr gewesen, jedoch schon seit dem 13 Lebensjahr in der Szene. Sein Vorstraferegister ist ziemlich dick. Raub, Nötigung, Körperverletzung, Betrug, versuchter Betrug und Landfriedensbruch. Hierbei musste er bereits Strafen absitzen oder Geldstrafen zahlen. Der Landfriedensbruch könnte sich im Januar 2011 in Wuppertal während einer Nazidemonstration abgespielt haben.
Ewers wollte keine Einlassung abgeben und schwieg weiterhin. Nachdem auch sein ziemlich dickes Strafregister vorgelesen wurde, unteranderem Körperverletzung, Verwenden verfassungswidriger Organisationen, Nötigung und Fahren ohne Fahrerlaubnis, kam es zu den Plädoyers.

Plädoyers und das Urteil
Staatsanwältin Wenzel beantragte für beide jeweils 2 Jahre und 3 Monate Freiheitsstrafe ohne Bewährung. Sie sagte weiterhin, dass es sich hierbei um eine schäbige und brutale Tat handele, bei der zufällig jemand Opfer wurde, der einen Aufnäher trug, der inhaltlich nicht das wiedergab, was die Täter ihre Gesinnung nennen. Die beiden Anwälte der Nebenklage schlossen sich der Staatsanwaltschaft an mit der Ausnahme, dass hier keine verminderte Schuldfähigkeit trotz des Alkoholkonsum berücksichtigt werden sollte. Rechtsanwalt Wieser aus Essen startete sein Plädoyer mit einem Rechts-Links-Vergleich, denn keine „Gewalt egal von welcher Seite“ sei zu tolerieren. Ihm gehe es nun nur noch um die Frage, ob es zu einer Bewährungsstrafe kommt oder nicht.
Anders hingegen verhielt sich Picker. Er hielt das längste Plädoyer von allen und kritisierte, dass bei „Taten aus der Rechtsextremenszene“ das Presseinteresse immer größer sei, als bei anderen Hintergründen. Letzten Endes forderte er einen Freispruch für seinen Mandanten Ewers. Denn es sei weder eine Körperverletzung durch ihn im Laufe des Prozesses noch eine Mittäterschaft festgestellt worden. Er hielt sich zwar dort auf, jedoch würde dies nicht einmal für Landfriedensbruch ausreichen. Hierbei bezog er sich, wie bereits zuvor bezüglich der Lichtbildvorlagen, auf Entscheidungen des BGH. Bei der Urteilsverkündung stimmte der Richter mehr oder weniger Picker zu. Es konnte keine wirkliche Tat durch den Angeklagten Ewers festgestellt werden, zwar sei dieser bestimmt nicht gänzlich schuldlos, doch müsste man hier im Zweifel für den Angeklagten diesen freisprechen. Bei Dennis Hülshorst sei dies jedoch anders. Ihm konnte aufgrund der Zeugenbefragung der Kopfstoß, der laut Richter auch tötliche Folgen haben kann, nachgewiesen werden. Zudem hat er sich im nachhinein geständig gezeigt. Dass nicht noch schlimmeres passiert sei, wäre reines Glück gewesen, da nur einen Moment später die S-Bahn einfuhr. Schließlich wurde er zu 2 Jahren und 3 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.

Rechter Anhang

Anwesend waren neben den Angeklagten Nazis noch die Eltern von Ewers, seine Schwester und sein Bruder Timo. Sein Schwager Martin Penic konnte es nicht lassen im Gerichtsgebäude durchgehend eine Sonnenbrille zu tragen. Lars von der NPD aus Essen, sein Kreisvorsitzender Marcel Haliti und zwei weitere aus Essen waren ebenfalls anwesend. Aus Bochum gab es Unterstützung durch Markus Schumacher. Gegen Ende gesellte sich auch Claus Cremer hinzu. Außerdem waren noch 4 unbekannte Frauen bei den Nazis, von denen eine aus Essen kommt.

AntifaschistischeR ProzessbeobachterIn

Quelle: Indymedia Linksunten

]]>
http://ajb.blogsport.de/2012/06/14/bochum-prozess-gegen-daniel-e-und-dennis-h/feed/
Rechter Gewalttäter Andre Zimmer zurück in Bochum http://ajb.blogsport.de/2012/06/13/rechter-gewalttaeter-andre-zimmer-zurueck-in-bochum/ http://ajb.blogsport.de/2012/06/13/rechter-gewalttaeter-andre-zimmer-zurueck-in-bochum/#comments Tue, 12 Jun 2012 22:32:31 +0000 Administrator Allgemein http://ajb.blogsport.de/2012/06/13/rechter-gewalttaeter-andre-zimmer-zurueck-in-bochum/ Pressemitteilung der Antifaschistischen Jugend Bochum

Rechter Gewalttäter Andre Zimmer zurück in Bochum

Der verurteilte rechte Gewalttäter und ehemalige NPD- Funktionär Andre Zimmer ist zurück in Bochum. Zimmer war nach mehreren Brandstiftungen und gewalttätigen Übergriffen zu 22 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Teil der Bewährung war die Auflage, sich einer therapeutischen Maßnahme außerhalb Bochums zu unterziehen und die Kontakte in die rechte Szene abzubrechen. Diese Maßnahme ist offensichtlich gescheitert. Andre Zimmer befindet sich wieder in der Stadt und hat sich bereits an einem Informationsstand der NPD beteiligt, wie durch Fotos bewiesen werden kann.

Zimmer war nach dem Urteil für ein Jahr in eine therapeutische Maßnahme nach Sachsen-Anhalt überstellt worden. Nach unbestätigten Informationen, die der Antifaschistischen Jugend Bochum vorliegen, wird die Maßnahme vom Träger als gescheitert angesehen, da Zimmer nicht therapierbar sei. Diese Informationen korrelieren mit dem Fakt, dass Zimmer am vergangenen Samstag bei einem Informationsstand der NPD am August-Bebel-Platz in Wattenscheid angetroffen worden war. Fotos hiervon finden sich im Anhang zu dieser Pressemitteilung.
„Andre Zimmer hat nicht nur den Briefkasten seines Hauses in die Luft gesprengt und Autos angezündet, um es antifaschistischen Gruppen in die Schuhe zu schieben, er war auch konkret an Übergriffen gegen vermeintliche politische Gegner beteiligt“, sagte Kevin Waschkowitz, Pressesprecher der Antifaschistischen Jugend Bochum. Waschkowitz weiter: „Bleibt Andre Zimmer in Bochum, so wird das erhebliche Folgen für die körperliche Unversehrtheit von linken Aktivisten, sowie von Bevölkerungsgruppen haben, die nicht in das Weltbild der Nazis passen. Dies ist keine abstrakte Gefahr, sondern hat sich bereits in der Vergangenheit erwiesen. In so fern ist es skandalös, dass Zimmers Rückkehr ohne eine weitgehende Informierung der Öffentlichkeit durch die Behörden vonstatten gehen konnte“.

Andre Zimmer war Jugendbeauftragter der Bochumer NPD und kandidierte bei der Bundestagswahl 2009 für die NPD im Wahlkreis Bochum I für den Bundestag. Er war von 2008 bis 2011 einer der aktivsten Neonazis in Bochum und bei zahlreichen Flyerverteilaktionen, Kundgebungen und Informationsständen anzutreffen. Zusätzlich zu dieser legalen politischen Arbeit beging er nachweislich mehrere Brandstiftungen und Sachbeschädigungen, um diese dem politischen Gegner anzulasten. Weiterhin griff er eine Frau auf offener Straße mit Pfefferspray an, weil diese ihn nach eigenen Angaben „genervt“ habe. Anfang 2011 konnte darüber hinaus durch die Antifaschistische Jugend Bochum belegt werden, dass sich Zimmer im Besitz einer Gaspistole befand. Im Juni 2011 wurde Zimmer zu 22 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt und aus seinem Umfeld und der Stadt Bochum entfernt. Seitdem hatte sich die politische Lage in der Stadt massiv entspannt. Zimmers Rückkehr lässt antifaschistische Aktivisten eine erneute Eskalation der Gewalt befürchten.

Für Rückfragen stehen wir jederzeit unter der E-Mail-Addresse ajb@riseup.net zur Verfügung.

Die Antifaschistische Jugend Bochum ist eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener, die sich seit dem Frühjahr 2007 mit rechter Ideologie und Organisierung in Bochum auseinandersetzen. Allgemeine Informationen zur Arbeit der Gruppe können unter www.antifa-jugend.org eingesehen werden.

Zu den Bildern:

Bild 1: Andre Zimmer (2. v.l.) hält den Schirm des NPD-Stands in Wattenscheid fest
Bild 2: Andre Zimmer (Mitte) vor NPD-Plakat bei selbigem Stand

]]>
http://ajb.blogsport.de/2012/06/13/rechter-gewalttaeter-andre-zimmer-zurueck-in-bochum/feed/
Nazikundgebungen in Bochum: Donnerstags Pro NRW, Freitags NPD http://ajb.blogsport.de/2012/05/08/nazikundgebungen-in-bochum-donnerstags-pro-nrw-freitags-npd/ http://ajb.blogsport.de/2012/05/08/nazikundgebungen-in-bochum-donnerstags-pro-nrw-freitags-npd/#comments Mon, 07 May 2012 22:30:06 +0000 Administrator Allgemein Antifa http://ajb.blogsport.de/2012/05/08/nazikundgebungen-in-bochum-donnerstags-pro-nrw-freitags-npd/ Am vergangenen Donnerstag, den 03.05.2012, fand eine Wahlkampfkundgebung der sogenannten Bürgerbewegung “Pro NRW” in Bochum statt. An den Gegenprotesten nahmen insgesamt ca. 200 Personen teil. Freitag mittags(den 04.05.2012) hielt die NPD vor dem Bochumer Hauptbahnhof ebenfalls eine Wahlkampfkundgebung mit dem NPD Vorsitzenden Holger Apfel ab. Hier bildete sich spontan ebenfalls Protest.

Bombenstimmung bei Protesten gegen Pro NRW
Im Vorfeld zu der Kundgebung von Pro NRW nahm die Polizei einen Jugendlichen fest, dem vorgeworfen wird, einen Gegenstand in der Nähe des Kundgebungsortes von Pro NRW deponiert zu haben. Zunächst war unsicher, worum es sich hierbei handelte und so forderte die Bochumer Polizei einen Bombenentschärfungstrupp vom LKA an. Jedoch konnte nach kurzer Zeit festgestellt werden, dass es sich um keinen Sprengstoff handelte, sondern um eine Anlage, die mit einer Sirene ausgestattet war und wohl dazu gedacht war, durch einen Ton die Kundgebung der RassistInnen zu stören. Nachdem Teile der Humboldstrasse gesperrt waren, wurden diese rechtzeitig wieder freigegeben und eine Beeinträchtigung der Pro NRW Kundgebung war leider nicht der Fall.

Pro NRW provoziert und schlägt, Gegner werden abgeführt
Gegen 10:00 Uhr begann sowohl unsere Kundgebung als auch die der Bezirksschülervertretung(BSV), welche direkt neben uns eine Kudngebung abhielt. An den beiden Kundegebungen waren insegesamt 150 Personen beteiligt, größtenteils SchülerInnen die gemeinsam mit ihrer Lehrerin die Kundgebungen besuchten. Vor der Mili Görus Moschee und an der Ecke an der sich die Pro NRW Kundgebung befand, hielten sich ebenfalls Gegenprotestanten auf, so dass man sagen kann, dass sich ca. 200 Pesonen an den Gegenprotesten beteiligten. Schon im Vorfeld haben Menschen den Kundgebungsort und die Humboldstrasse mit Plakaten, die sich gegen Pro NRW richteten, verschönert und am Kundgebungsort selbst ein Grafiiti gesprüht. Inhalt des Graffitis ist “No Racism – No Pro NRW!”. Nachdem unteranderem von uns Reden zur Antimuslimischen Hetze und Nazistrukturen in Bochum und von der BSV Reden zu Alltagsrassimus gehalten wurden, trudelte der Bus von Pro NRW gegen 11:00 Uhr ein. Pro NRW wurde unter Polizeischutz von der Polizeiwache Uhlandstrasse zum Kundgebungsort geleitet.
Die Stimmung auf der Kundgebung war eigentlich ziemlich gut, jedoch muss man sich eingestehen, dass sie auch hätte besser sein können. Pro NRW war mit rund einem Dutzend Leuten anwesend. Abseits der Kundgebung hielt sich der Beisitzer Hans Joachim Adler des Ruhgebietsvorstand von Pro NRW auf. Dieser kommt aus Bochum und ist auch für die Flugblattaktionen in Bochum verantwortlich.
Pro NRW hielt kurze Reden und war größtenteils darauf aus, muslimische MitbürgerInnen zu provozieren. Nachdem Pro NRW bereits in Solingen vor wenigen Tagen mit Steinwürfen und Mohammed Karikaturen provozierte, konnten sie diesmal auch nicht darauf verzichten genannte Karikaturen zu zeigen und einem Gegendemonstranten nach einem Wortgefecht körperlich anzugehen. Folglich kam es zu einem kleinen Tumult. Reaktion der Polizei: drei Gegendemonstranten wurden abgeführt und zu einem Gefangenentransporter gebracht. Erst nachdem Journalisten den Beamten sagten, dass ein Pro NRW Anhänger den ersten Schlag getätigt hätte, wurden die drei Personen freigelassen und “nur” mit einem Platzverweis versehen.

Eine Stunde Pro NRW und komplett fehlgegriffene Zeitungsartikel
Nachdem Pro NRW nach einer Stunde weiter nach Dortmund zog und alles relativ ruhig endete, brachte vorallem das Internet Portal “DerWesten” komplett kuriose Artikel. Hier ist unteranderem die Rede von Krawallen in Bochum. Anscheind leidet der bereits mehrfach durch schlechte Artikel aufgefallene Lokalreporter Bernd Kiesewetter an Realtitätsverlust. Denn von Krawallen kann wirklich nicht die Rede sein. Auch in einem späteren Artikel ist immer noch von einer “Lärmbombe” die Rede. Dass durch solche Wortkonstruktionen eine eigentlich ziemlich lockere Angelegenheit unnötig aufgeheizt wird, ist unverschämt. Auch dass man anscheinend Stunden dafür braucht, um herauszufinden wozu man eine Sirene benötigt, spricht nicht für die Kompetenzen des Redakteurs, aber auch nicht für den Pressesprecher der Polizei. Uns geht es hierbei nicht darum, den Polizeieinsatz als solchen zu kritisieren, da es auf den ersten Blick eine normale Reaktion ist, bei einem in einer Tüte eingepackten Gegenstand eventuelle Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Da jedoch nach kurzer Zeit klar war, dass es sich weder um eine Bombe noch um eine Attrape handelte, da dieser Gegenstand mit einer Sirene ausgestattet war, kritisieren wir den Umgang damit. Für uns stand ziemlich schnell fest, dass eine Sirene zum Stören einer rassistischen Kundgebung geeignet ist. Offensichtlich sind sowohl die Artikel auf der Westen als auch die Stellungnahmen der Polizei darauf ausgerichtet aus einer Fliege einen Elefanten zu machen. Bezüglich solcher Störgeräte hat die Polizei in NRW bereits Erfahrungen gemacht und müsste eigentlich wissen, wozu man Sirenen gebraucht.

Mit Lärm aber ohne Bombe gegen die NPD
Freitag Mittag gegen 12:30 Uhr baute die NPD vor dem Bochumer Hauptbahnhof eine Kundgebung auf. Wie wenige Tage zuvor auf der Twitter Seite der NPD angekündigt, handelte es sich hierbei um die Wahlkampftour der Braunen. Mit dabei war auch der NPD Vorsitzende Holger Apfel. Ziemlich schnell bildete sich Gegenprotest. Anwesend waren rund 20 Nazis und 30 bis 40 Gegendemonstranten. Die Reden von Holger Apfel, Claus Cremer, Marcel Haliti(NPD Essen) und Markus Schumacher (Bochum) waren aufgrund des Lärms, den die anwesenden AntifaschistInnen und BürgerInnen machten, kaum zu hören. Zwischen den Reden der Nazis ließen sie per Lautsprecher Wahlkampf-Jingle abspielen, die ebenfalls kaum zu hören waren. Cremer zeigte sich als Landesvorsitzenden der NPD gegenüber seinem Vorsitzenden nicht gerade von seiner Schokoladenseite. Dass die NPD in seinem Heimatwahlkreis so untergeht und ziemlich schnell von Gegnern gestört wurde, schien ihm ein wenig peinlich zu sein, da der sonst so großschnauzige Cremer ziemlich kleinlaut war und nur dumm grinsen konnte. Lustig ist ebenfalls, dass Cremer via Twitter nur Bilder hochgeladen hat, bei den es so aussieht als ob kaum Gegendemonstanten da waren. Zu einem späteren Zeitpunkt war die NPD von beinahe allen Seiten umstellt. Nach einer Stunde war die Kundgebung der Nazis auch wieder beendet und sie zogen wie Pro NRW einen Tag zuvor weiter nach Dortmund. Cremer fuhr den bereits bekannten lilafarbenden Renault Bulli. Apfel, der zwei Bodyguards dabei hatte, wurde mit einem schwarzen Mietwagen von Herz wegkutschiert.
Unter den Nazis befanden sich neben den bereits genannten Personen u.a. Lars aus Essen (Nachname unbekannt) und Kevin K. aus Bochum Eppendorf. Dieser geht ab und an zu den Spielen des VFL Bochum und trägt hierbei gerne mal einen “Good Night-Left Side” Pullover. Markus Schumacher hielt sich während der Kundgebung zurück und hielt wie so oft den Sonnenschirm der NPD fest. Die Frage wer hier wen festhält, haben wir uns bereits vor wenigen Jahren gestellt.

Fazit:
Der Donnestag fing natürlich mit einer Bombenüberraschung an, endete jedoch ziemlich ruhig.
Es gab nur eine Festnahme und die Anzahl der Gegendemonstranten war für die frühe Uhrzeit unter der Woche sehr zufriedenstellend. Man kann jedoch sagen, dass die Kundgebung etwas lauter hätte sein können. Kraftvoll war diese wahrhaftig nicht. Was die Presse und teilweise die Pressestelle der Polizei aus dem Tag gemacht hat, ist unter aller Sau. Das eine solange Zeit von einer Bombe, später von der Wortkonstruktion “Lärmbombe” die Rede war, ist für uns unverständlich. Auch das “Der Westen” einem Artikel die Überschrift “Krawall bei Pro NRW” gibt, ist mehr als unverständlich.
Positiv zu bewerten ist hingegen der spontane Protest gegen die NPD am Freitag. Hier sei auch der Person gedankt, die kurzfristig eine Gegenkundgebung angemeldet hat. Das so schnell mindestens 4 Transparente organisiert werden konnten ist in Bochum in den letzten Jahren auch nicht vorgekommen. Wir hoffen, dass in den letzten Tagen vor der Landtagswahl Pro NRW und der NPD noch fleißig der Wahlkampf versaut werden kann.

Pro NRW und NPD in die Tonne kloppen!

Antifaschistische Jugend Bochum

Weitere Bilder findet ihr auf Indymedia Linksunten

Zeitungsartikel:
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/krawall-zwischen-pro-nrw-anhaengern-und-gegnern-bei-kundgebung-in-bochum-id6617591.html
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/seltsamer-bausatz-vor-der-moschee-war-wohl-eine-laermbombe-id6621006.html
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bochum/Viel-Laerm-fuer-elf-Rechtsextreme;art932,1634879
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/friedlicher-protest-rund-um-pro-nrw-demonstration-id6619861.html


Alte Antifa-Reports:

http://ajb.blogsport.de/2009/10/10/antifa-report-zu-den-wahlkaempfen-2009-in-bochum/
http://ajb.blogsport.de/2010/06/10/antifa-report-zum-wahlkampf-2010-in-bochum/

]]>
http://ajb.blogsport.de/2012/05/08/nazikundgebungen-in-bochum-donnerstags-pro-nrw-freitags-npd/feed/
Standort der Gegenkundgebung geändert http://ajb.blogsport.de/2012/04/27/standort-der-gegenkundgebung-geaendert/ http://ajb.blogsport.de/2012/04/27/standort-der-gegenkundgebung-geaendert/#comments Fri, 27 Apr 2012 16:11:36 +0000 Administrator Allgemein Antifa Veranstaltungen & Demos http://ajb.blogsport.de/2012/04/27/standort-der-gegenkundgebung-geaendert/ Der Standort der antifaschistischen Kundgebung gegen „pro NRW“ hat sich um ein paar Straßen verschoben. Die Kundgebung findet nun an der Humboldtstr./Ecke Marienplatz (Parkplatz gegenüber der Marienkirche) statt.
Infos zur Gegenkundgebung

]]>
http://ajb.blogsport.de/2012/04/27/standort-der-gegenkundgebung-geaendert/feed/
Antimuslimische Hetze stoppen – auf die Straße gegen „Pro NRW“! http://ajb.blogsport.de/2012/04/17/antimuslimische-hetze-stoppen-auf-die-strasse-gegen-pro-nrw/ http://ajb.blogsport.de/2012/04/17/antimuslimische-hetze-stoppen-auf-die-strasse-gegen-pro-nrw/#comments Tue, 17 Apr 2012 15:10:25 +0000 Administrator Allgemein Antifa Veranstaltungen & Demos http://ajb.blogsport.de/2012/04/17/antimuslimische-hetze-stoppen-auf-die-strasse-gegen-pro-nrw/
Am 3. Mai diesen Jahres wird die selbsternannte Bürgerbewegung „Pro NRW“ vor einer Bochumer Moschee eine Kundgebung abhalten. Diese Kundgebung wird im Rahmen einer NRW weiten Wahlkampftour der Partei stattfinden. Es gilt sich diesem rassistischen Spuk entgegenzustellen und zu zeigen, dass die Rassist_innen von „Pro NRW“ nicht willkommen sind!

Rassismus im aufgeklärten Gewand

„Pro-NRW“ ist eine weit rechts außen liegende Partei und ein Ableger der „Bürgerbewegung Pro Köln“. Die Partei kandidiert wieder für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Die Thematik ist hierbei stets dieselbe geblieben: Es geht um eine herbei fantasierte „Überfremdung des Abendlandes“. Dass „Pro NRW“ damit rassistische Inhalte aufgreift, welche auch in der allgemeinen Bevölkerung und unter dem, was sich als „Normalverbraucher“ bezeichnet, weit verbreitet sind, ist hierbei Teil der Wahlkampfstrategie. Im Gegensatz zu anderen rechtsradikalen Parteien gibt sich „Pro NRW“ bei ihrer Hetze gegen Migrantinnen und Migranten betont bürgerlich. „Ausländer raus!“ wird zu „Islamisierung stoppen!“, rassistische Hass- und Hetzparolen werden gegen vermeintlich harmlosere Forderungen ausgetauscht. Die Partei versucht so auch nicht rechtsoffene Wählerstimmen aus der „breiten Masse“ zu erhaschen. Gerade diese Form des Rassismus stößt auch in der politischen Mitte nicht auf taube Ohren. Allein der Gedanke, dass Migrantinnen und Migranten „uns“ die Arbeitsplätze wegnähmen oder das Sozialsystem belasteten, ohne sich „der deutschen Kultur“ anzupassen, ist in der Bevölkerung weit verbreitet. Diese Form des Rassismus ist der sogenannte „Alltagsrassismus“. Also kein Rassismus, der darin besteht, dass Nazis ihre Opfer mit Baseballschlägern durch die Straßen eines ostdeutschen Dorfes jagen, sondern ein Rassismus, für den der Bürger und die Bürgerin sehr empfänglich sind. Ein Rassismus, der sich unter dem Deckmantel der „aufgeklärten, demokratischen Deutschen“ verbirgt und schon seit längerer Zeit immer weiter ausbricht. Er beinhaltet sowohl die Forderungen von deutschen Spitzenpolitiker_innen, welche sich danach sehnen, dass sich alle Menschen einer deutschen Leitkultur anpassen und in feucht fröhlicher Stimmung „Kinder statt Inder“ ins Mikrofon grölen dürfen, aber auch nach dem Unverständnis des deutschen Bürgertums gegenüber so wahrgenommenen „anderen Kulturen“. Dass dies ein mehr als gesunder Nährboden für die Nazis ist, welche ihre Opfer durch die Straßen eines ostdeutschen Dorfes hetzen und für die Nazis, wie „Pro NRW“, welche versuchen in den Köpfen des/der Bürger_in zum Zünder des geistlichen Sprengstoffes zu werden, ist offensichtlich. Rassismus ist und bleibt Rassismus. Egal wie, oder wo er praktiziert wird. Doch nicht nur das entlarvt „Pro NRW“ als eine rechtsradikale Partei.

Akteure von „Pro NRW“

„Pro NRW“ entstand wie schon erwähnt aus der „Bürgerbewegung Pro Köln“, die für misslungene Veranstaltungen wie den „Anti-Islam Kongress“ in Köln verantwortlich ist und deren Hauptakteure die Neonazis Markus Beisicht und Manfred Rhous sind. Pro Köln war aber auch nicht die erste Idee dieser Aktuere. Beisicht und Rhous gründeten Anfang der 90er Jahre den Kreisverband der Partei „Die Republikaner“ (REP), die die gleiche Strategie wie „Pro NRW“ hatte, die Stimmen der Wähler zu erhaschen. Doch auch hier viel schnell auf, welch Geistes Kinder die beiden Ex-CDUler und ihre neuen Parteigenossen waren. Bei „nationalen Saufgelagen“ in der Republikaner Parteizentrale durften weder Hitlergruß noch anschließende Pöbelein gegen Migrant_innen fehlen. Auch die Ausübung des Berufs von Beisicht lässt auf seine Ideologie schließen. Markus Beisicht ist Anwalt. Er verteidigt jedoch nicht irgendwen, sondern regelmäßig Neonazi-Größen, wie den Nazi-Kader Axel Reitz. Beisicht engagierte sich in seiner Studienzeit im „Ring freiheitlicher Stundenten“, einer faschistsichen Studierendengruppe, und Rhous war Mitglied in der NPD. Rhous ist allerdings nicht mehr bei „Pro NRW“, sondern bei ihrem Ableger „Pro Deutschland“ zu finden. Beisicht ist Parteivorsitzender von „Pro NRW“.
Mitte letzten Jahres gründete sich auch in Bochum eine Ortsgruppe von „Pro NRW“. Hier ist der Vorsitzende Kevin-Gareth Hauer. Er ist stellvertretender Vorsitzender und aktives Mitglied. Der Kreisverband Bochum trat bisher noch nicht stark im Bochumer Stadtgebiet in Erscheinung. Es wurden lediglich einige Flyer in verschiedenen Stadtteilen verteilt. Auch wenn nicht damit gerechnet werden kann, dass „Pro NRW“ die 5%-Hürde knackt und somit nicht in den Landtag einziehen wird, ist es wichtig, einer geistigen Brandstiftung und denen, die sie verursachen, vorzubeugen und sich entgegenzustellen.

Wir als Antifaschist_innen treten aus unserem Selbstverständnis heraus gegen Rassismus und für eine befreite Gesellschaft ein, in der die Menschen frei von Unterdrückung und herbei fantasierten Unterschieden aufgrund ihrer Herkunft oder Religion leben können. Auch wenn wir uns selbst keiner Religion zugehörig fühlen verteidigen wir selbstverständlich die Religionsfreiheit aller Menschen. Es ist eine traurige Wahrheit, dass es immer wieder rassistisch motivierte Gewalttaten und Morde gibt und dass diese größtenteils von der Bundesregierung geleugnet werden und zum Teil von Vertreter_innen des deutschen Staates begangen werden.

Am 3. Mai rufen wir dazu auf, sich mit uns gegen „Pro NRW“ und die deutsche Realität zu stellen.

Es gibt kein besseres Deutschland!
Den rassistischen Konsens brechen!

Kundgebung:
03.05.2012 – 10:00 – Humboldtstr./Ecke Marienplatz (Parkplatz gegenüber der Marienkirche)

]]>
http://ajb.blogsport.de/2012/04/17/antimuslimische-hetze-stoppen-auf-die-strasse-gegen-pro-nrw/feed/
Pro NRW am 3. Mai in Bochum http://ajb.blogsport.de/2012/03/23/pro-nrw-am-3-mai-in-bochum/ http://ajb.blogsport.de/2012/03/23/pro-nrw-am-3-mai-in-bochum/#comments Fri, 23 Mar 2012 21:40:03 +0000 Administrator Antifa http://ajb.blogsport.de/2012/03/23/pro-nrw-am-3-mai-in-bochum/ Am 3. Mai dieses Jahres will die rassistische Partei „pro NRW“ eine Kundgebung vor der Millî Görüş-Moschee in der Humboldtstraße in Bochum abhalten. Das Programm dieser Kundegebung wird sich wieder um die herbeifantasierte „Islamisierung des Abendlandes“ drehen. Wir werden diese rechtsradikale Provokation nicht kommentarlos hinnehmen und zu Gegenaktionen für diesen Tag aufrufen. Wir wollen deshalb mit anderen linksradikalen Gruppen und Personen, angemessene Gegenaktivitäten organisieren.

Weitere Informationen und eine inhaltliche Auseinandersetzung von uns werden in nächster Zeit folgen.

]]>
http://ajb.blogsport.de/2012/03/23/pro-nrw-am-3-mai-in-bochum/feed/
Äußerst zweifelhafter WAZ-Artikel http://ajb.blogsport.de/2012/03/23/aeusserst-zweifelhafter-waz-artikel/ http://ajb.blogsport.de/2012/03/23/aeusserst-zweifelhafter-waz-artikel/#comments Fri, 23 Mar 2012 21:38:13 +0000 Administrator Antifa http://ajb.blogsport.de/2012/03/23/aeusserst-zweifelhafter-waz-artikel/ Wir dokumentieren einen Artikel, der auf bo-alternativ erschien.

Die Bochumer WAZ veröffentlichte gestern einen Bericht, in dem ein 48-jährige Student der Geschichtswissenschaft der Ruhr-Uni behauptet, bei den Demonstrationen am Samstag Opfer eines antisemitischen Übergriffs geworden zu sein. Eine Gruppe von Antifas hat eine Stellungnahme verfasst, in der dieser Darstellung heftig widersprochen wird. Der Betreffende sei als Nazi und nicht als Jude beschimpft worden. Die Stellungnahme: »Am vergangenen Samstag fanden in Bochum zahlreiche Demonstrationen statt. Grund dafür war mit dem „Steiger-Award“ eine bislang eher unbedeutende Preisverleihung, die mit der Einladung des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan und des Israel hassenden Autors Henning Mankell verschiedenste Proteste auf die Straße brachte. Erdogan und Mankell waren nicht da, die Kundgebungen fanden trotzdem statt, und insgesamt war der Samstag ein interessanter, aber unspektakulärer Demotag. Das sieht die Bochumer Polizei übrigens genauso und hat in ihrer Mitteilung zum Demotag sogar Zeit, über ein Kind mit Faible für die schwedische Königin zu berichten.
Am Montag meldete sich dann allerdings der an der Ruhr-Universität Bochum wohlbekannte 48-jährige Student Jürgen Hans Grimm bei der Bochumer WAZ. Diese berichtete sogleich über einen Überfall auf Grimm, bei dem dieser als Jude beschimpft worden sein soll. Dies alles soll sich während der Abschlusskundgebung der kurdischen Demonstration am Rathaus abgespielt haben. Ein schwerer Vorwurf, der dazu geeignet ist, die Proteste gegen Erdogan zu diskreditieren sowie die Themen „Ausländergewalt“ und Antisemitismus zu verknüpfen und damit herrschende Stereotype über Migrant_Innen zu aktualisieren.
Diesem Vorwurf muss allerdings widersprochen werden: Grimm ist am Rande der kurdischen Demonstration attackiert worden, ist dabei aber nicht als Jude, sondern als Nazi beschimpft worden. Die Selbststilisierung als Opfer eines vermeintlichen antisemitischen Überfalls passt in das Bild, dass Grimm schon seit Jahren an der Uni von sich zeichnet. Er ist bekennender Fan des rassistischen Internetportals „Politically Incorrect“ (PI). PI und Freund_Innen haben das Ziel, eine neue Rechte aufzubauen. Dabei geben sie sich betont proamerikanisch und proisraelisch. Ihren Hauptfeind sehen sie im Islam und verfallen dabei in dumpfe Hetze gegen Muslim_Innen.
Auch Jürgen Hans Grimm ist unter anderem an der Ruhr-Universität Bochum schon des öfteren diesbezüglich aufgefallen. Im vom AStA betriebenen Kulturcafé hat er mittlerweile Hausverbot, und von einer Veranstaltung musste er mit Hilfe des Uni-Sicherheitsdienstes und der Polizei entfernt werden. Auch beim letztjährigen Schulstreik fiel er unangenehm auf, als er Aktivist_Innen aufforderte, doch gegen den Islam zu demonstrieren, da dieser das Hauptproblem sei. Ein weiterer Vorfall ereignete sich vor einigen Wochen im Autonomen Zentrum Mülheim, als er seine eigenen Vorstellungen der deutschen Einwanderungspolitik vorstellte und dabei bemerkte, man solle doch alle LibanesInnen abschieben, da diese kriminell seien.
Dass Grimm sich nun als Opfer eines antisemitischen Übergriffs sieht und die Wörter Jude und Nazi vertauscht ist ein Skandal. Durch seine Erfindung schürt er einerseits rassistische Vorurteile über vermeintlich gewalttätige Kurd_Innen und rückt diese dabei in das Licht des Antisemitismus. Gleichzeitig ist der wirklichen Bekämpfung des Antisemitismus ein Bärendienst geleistet, wenn ein Rassist sich als Opfer eines vermeintlichen antisemitischen Übergriffs präsentiert. Dieser Vorfall zeigt deutlich, wie sensibel mensch mit Übergriffsvorwürfen und deren Skandalisierung umgehen sollte. Bei Jürgen Hans Grimm handelt es sich definitiv nicht um das Opfer eines antisemitischen Übergriffs, sondern um einen deutschen Rechten, dem es wohl zu peinlich ist, als Nazi beschimpft worden zu sein, und der nun versucht, den Vorfall für seine eigenen migrant_Innenfeindlichen Zwecke zu instrumentalisieren.
Wir betrachten die Lügen und Anschuldigungen von Grimm sowohl als Angriff auf die kurdische Demonstration als auch auf die israelsolidarische Kundgebung. Es handelt sich hierbei um einen billigen Versuch, verschiedene Gruppen für die Zwecke der „Neuen Rechten“ in Deutschland zu missbrauchen. Auch wenn wir nicht mit allen Inhalten der betroffenen Kundgebungen hundertprozentig übereinstimmen, halten wir deren Anliegen – einerseits auf Erdogans Politik gegenüber der kurdischen Bevölkerung und andererseits auf die antisemitischen Ausfälle von Erdogan und Mankell aufmerksam zu machen – für dringend notwendig. Beide Anliegen können nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern sind gleichermaßen Teil eines Kampfes für eine bessere Gesellschaft. Für rassistische SpinnerInnen ist dabei kein Platz!«

]]>
http://ajb.blogsport.de/2012/03/23/aeusserst-zweifelhafter-waz-artikel/feed/