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Antimuslimische Hetze stoppen – auf die Straße gegen „Pro NRW“!


Am 3. Mai diesen Jahres wird die selbsternannte Bürgerbewegung „Pro NRW“ vor einer Bochumer Moschee eine Kundgebung abhalten. Diese Kundgebung wird im Rahmen einer NRW weiten Wahlkampftour der Partei stattfinden. Es gilt sich diesem rassistischen Spuk entgegenzustellen und zu zeigen, dass die Rassist_innen von „Pro NRW“ nicht willkommen sind!

Rassismus im aufgeklärten Gewand

„Pro-NRW“ ist eine weit rechts außen liegende Partei und ein Ableger der „Bürgerbewegung Pro Köln“. Die Partei kandidiert wieder für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Die Thematik ist hierbei stets dieselbe geblieben: Es geht um eine herbei fantasierte „Überfremdung des Abendlandes“. Dass „Pro NRW“ damit rassistische Inhalte aufgreift, welche auch in der allgemeinen Bevölkerung und unter dem, was sich als „Normalverbraucher“ bezeichnet, weit verbreitet sind, ist hierbei Teil der Wahlkampfstrategie. Im Gegensatz zu anderen rechtsradikalen Parteien gibt sich „Pro NRW“ bei ihrer Hetze gegen Migrantinnen und Migranten betont bürgerlich. „Ausländer raus!“ wird zu „Islamisierung stoppen!“, rassistische Hass- und Hetzparolen werden gegen vermeintlich harmlosere Forderungen ausgetauscht. (mehr…)

Pro NRW am 3. Mai in Bochum

Am 3. Mai dieses Jahres will die rassistische Partei „pro NRW“ eine Kundgebung vor der Millî Görüş-Moschee in der Humboldtstraße in Bochum abhalten. Das Programm dieser Kundegebung wird sich wieder um die herbeifantasierte „Islamisierung des Abendlandes“ drehen. Wir werden diese rechtsradikale Provokation nicht kommentarlos hinnehmen und zu Gegenaktionen für diesen Tag aufrufen. Wir wollen deshalb mit anderen linksradikalen Gruppen und Personen, angemessene Gegenaktivitäten organisieren.

Weitere Informationen und eine inhaltliche Auseinandersetzung von uns werden in nächster Zeit folgen.

Äußerst zweifelhafter WAZ-Artikel

Wir dokumentieren einen Artikel, der auf bo-alternativ erschien.

Die Bochumer WAZ veröffentlichte gestern einen Bericht, in dem ein 48-jährige Student der Geschichtswissenschaft der Ruhr-Uni behauptet, bei den Demonstrationen am Samstag Opfer eines antisemitischen Übergriffs geworden zu sein. Eine Gruppe von Antifas hat eine Stellungnahme verfasst, in der dieser Darstellung heftig widersprochen wird. Der Betreffende sei als Nazi und nicht als Jude beschimpft worden. (mehr…)

Bochum: 25.000 protestieren gegen Erdogan

Letzten Samstag fanden ab 14 Uhr Proteste gegen die Verleihung des Steiger Awards an Recep Tayyip Erdoğan statt. Der ehemalige Bürgermeister von Istanbul und heutige Ministerpräsident der Türkei sollte mit dem Preis für „Menschlichkeit und Toleranz“ ausgezeichnet werden. So sollte die seit 50 Jahren bestehende deutsch-türkische Freundschaft geehrt werden. (mehr…)

Solidarität mit den unterdrückten Bevölkerungsgruppen in der Türkei!

Hiermit rufen wir dazu auf sich an den Protesten am morgigen Samstag gegen den türkischen Premierminister Erdogan zu beteiligen. Ab 14:00Uhr werden Proteste am Ruhrstadion stattfinden und ab 17:00Uhr wird eine Demonstration am Bochumer Hauptbahnhof starten.

Zur Demo
Zu den Veranstaltungen am Stadion

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Bochum: NPD Kundgebung auf dem Husemannplatz

Am Donnerstag, den 09.02.2012, gegen 18:00 Uhr versammelten sich 25 Nazis aus dem Ruhrgebiet auf dem Husemannplatz in Bochum. Diese haben eine Kundgebung unter dem Motto „Gegen die Verharmlosung von Kindesmißbrauch – Höchststrafe für Sexualstraftäter!“ abgehalten, jedoch blieb diese nicht lange ungestört. Grund für die Kundgebung war wohl ein Prozess bezüglich eines Sexualtäters vor dem Bochumer Amtsgericht. (mehr…)

Demo in Gedenken an Mohammad Sillah


Samstag, 14. Januar 2012 – Remscheid Hauptbahnhof
ab 15:00 Uhr Kundgebung
16:00 Uhr Beginn Demonstration

Der Aufruf als Flyer

Anlässlich des fünften Todestages von Mohammad Sillah rufen wir zu einer Demonstration in Remscheid auf. Wir wollen auf die Situation der Flüchtlinge in Remscheid und vor allem auf die gesundheitliche Unterversorgung hinweisen. Durch die Demonstration werden wir den Protest der Remscheider Flüchtlinge würdigen und stärken. Seit Mohammad Sillahs Tod haben sie durch kontinuierlichen und hartnäckigen Protest stückweise ihre Isolation durchbrochen und Erfolge erzielt.
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