Tag-Archiv für 'antifascista-siempre'

Aufruf: Gegen Homophobie, soziale Ausgrenzung und rechte Gewalt

Demonstration im Gedenken an Josef Anton Gera (ausführlicher Aufruf)
nullWie bereits in den vergangenen beiden Jahren rufen wir auch im Jahr 2010 wieder dazu auf, um Josef Anton Gera und allen anderen Opfern rechter Gewalt zu gedenken. Gera wurde 1997 auf dem Bochumer Kruppgelände aufgrund seiner Homosexualität von zwei Rechtsradikalen ermordet. Wir möchten uns im Rahmen dieses Gedenkens mit dem Fall Gera, der Leugnung des Tatmotivs, aber auch mit verschiedenen Formen von Ausgrenzung, Diskriminierung und rechter Gewalt auseinandersetzen. Wie jedes Jahr werden wir auch 2010 die Homophobie, die zum gewaltsamen Tod von Josef Gera führte, thematisieren. Zusätzlich wollen wir uns in diesem Jahr mit der Diskriminierung und Gewalt gegen Wohnungslose und sozial Ausgregrenzte auseinandersetzen.
Dies gerade auch deshalb, weil in letzter Zeit immer häufiger von gewalttätigen Übergriffen gegenüber deklassierten Menschen zu lesen ist (siehe Kamp-Lintfort), und unserer Meinung nach auf sehr weit verbreitete ideologische Ressentiments begründet ist, die nicht zuletzt immer wieder von der Politik angefeuert werden. (mehr…)

10 Jahre nach einem sozialrassistischen Mord
Gedenkdemonstration für Dieter Eich in Berlin-Buch

Am Sonntag, den 23.5.2010, waren wir mit einer kleinen Gruppe der AJB in Berlin-Buch, um auf einer Demonstration an Dieter Eich zu erinnern, der am 20. Mai 2000 von vier betrunkenen Neonazis in seiner Wohnung überfallen, verprügelt und später erstochen wurde.
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Umgang der Politik und der bürgerlichen Presse

Hier möchten wir einen Artikel den wir für die „Niemand ist Vergessen“-Kampagne verfasst haben aus dokumentarischen Zwecken online setzen.

Als vor zehn Jahren vier Nazis am Rande Berlins einen „Assi klatschten“ vertuschten dies Polizei und Staatsanwaltschaft.Hätten Antifas und engagierte JournalistInnen sich nicht um die Veröffentlichung der tatsächlichen Hintergründe des Mordesbemüht, wäre die Tat vielleicht nie als das ans Tageslicht gekommen, was sie war: nämlich ein Mord verübt von Neonazis. Diesist ein Ablauf, den wir aus dem Ruhrpott nur zu gut kennen. (mehr…)

Thomas Schulz, das war Mord!

Vor bald fünf Jahren, am 28. März 2005 wurde der Punk Thomas “Schmuddel” Schulz in Dortmund von einem Nazi-Skin ermordet. Schmuddel war auf dem Weg zu einem Konzert als er auf den 17-jährigen Sven Kahlin traf, der mit rechtsradikalen Sprüchen auf sich aufmerksam machte. Als Schmuddel ihn dafür zur Rede stellen wollte, erstach Kahlin den wehrlosen Punk hinterlistig mit einem Messer. Schmuddel verstarb noch an der Haltestelle. (mehr…)

Reden und das verteilte Flugblatt zur Gedenkkundgebung für Ivan Hutorskoy

Im folgenden möchten wir hier die auf der Kundgebung gehaltenen Reden und das verteilte Flugblatt dokumentieren:

Flugblatt-Text:

Am Abend des 16. November 2009 wurde Ivan Hutorskoy aus Moskau im Aufgang seines Hauses ermordet. Er wurde mit zwei Schüssen in den Kopf so stark verletzt, dass er noch am Tatort verstarb. (mehr…)

Gera-Demo: Reden, Bilder und das verteilte Flugblatt

An dieser Stelle wollen wir für euch die auf der Gera Demo gehaltene Rede zur Homophobie und die Rede zur Rechten Gewalt dokumentieren. Außerdem stellen wir euch hier das verteilte Flugblatt zur Verfügung. Damit ihr euch auch ein visuellen Eindruck von der Demo machen könnt werden wir im unteren Teil die Bilder der Demo veröffentlichen. Viel Spaß beim Lesen! (mehr…)

Demonstrationsbericht zur II Gera-Demo

Heute, am 17.10.2009, fand in Bochum erneut eine Demonstration im Gedenken an Josef Anton Gera statt. Der homosexuelle Frührentner Josef Gera verstarb am 17.10.1997 an den Folgen der schweren Verletzungen, die ihm zwei rechtsradikale und homophobe Obdachlose beigebracht hatten.

Ca. 170 AntifaschistInnen beteiligten sich an der Demonstration gegen „Homophobie, soziale Ausgrenzung und rechte Gewalt“. Lautstark und mit vielen Parolen gegen Homophobie und Rassismus, ging es vom Hauptbahnhof durch die Bochumer Innenstadt. Auf dem Husemannplatz, vor den Bochumer Amts- und Landgericht, wurde eine Zwischenkundgebung abgehalten. Hier wurde der Redebeitrag über den Mord an Josef Gera und rechte Gewalt im Allgemeinen verlesen. Der Redebeitrag des afrodeutschen Musikers Tibor Sturm entfiel leider. Tibor mußte auf Grund eines Umfalls an seinen Wohnsitz zurückkehren und konnte auch am Vorabend seinen Vortrag im Bahnhof Langendreer nicht halten. (mehr…)