Tag-Archiv für 'demonstration'

Gedenktafel für Josef Anton Gera: jetzt!

– Kundgebung: Gegen rechte Gewalt und für die Würde der Opfer -


Am 17. Oktober werden wir, wie in den letzten Jahren, Josef Anton Gera und allen anderen Opfern rechter Gewalt gedenken. Anders, als in den letzten Jahren, werden wir nicht in Form einer Demonstration durch die Innenstadt ziehen, sondern uns am Eingang zum Westpark (Haltestelle Jacob-Meyer-Straße/Jahrhunderthalle) um 18 Uhr versammeln; in unmittelbarer Nähe der Kruppbrache, wo Josef Gera am 17. Oktober 1997 zwei schwulenfeindlichen Rechtsradikalen zum Opfer fiel. Vor dem Hintergrund des Todestags von Gera wollen wir erklären, warum eine alljährliche Zusammenkunft zur Würdigung von Opfern rechter Gewalt wichtig ist und welche Bedeutung das Erinnern für eine antifaschistische Bewegung hat. (mehr…)

28.8.: STOP PRONRW – Aufmarsch verhindern!


Pro NRW kündigt an am 28.08. in Duisburg eine Demonstration durchzuführen. Doch auch dieses mal werden wir nicht tatenlos zusehen wenn rassistische Hetzer und Demagogen in rechtspopulistischer Manier versuchen die Duisburger Bevölkerung hinter sich zu scharren.

Wieder einmal kündigt sich breiter Protest an.

Update vom 26.8.

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Gera-Demo: Reden, Bilder und das verteilte Flugblatt

An dieser Stelle wollen wir für euch die auf der Gera Demo gehaltene Rede zur Homophobie und die Rede zur Rechten Gewalt dokumentieren. Außerdem stellen wir euch hier das verteilte Flugblatt zur Verfügung. Damit ihr euch auch ein visuellen Eindruck von der Demo machen könnt werden wir im unteren Teil die Bilder der Demo veröffentlichen. Viel Spaß beim Lesen! (mehr…)

Demonstrationsbericht zur II Gera-Demo

Heute, am 17.10.2009, fand in Bochum erneut eine Demonstration im Gedenken an Josef Anton Gera statt. Der homosexuelle Frührentner Josef Gera verstarb am 17.10.1997 an den Folgen der schweren Verletzungen, die ihm zwei rechtsradikale und homophobe Obdachlose beigebracht hatten.

Ca. 170 AntifaschistInnen beteiligten sich an der Demonstration gegen „Homophobie, soziale Ausgrenzung und rechte Gewalt“. Lautstark und mit vielen Parolen gegen Homophobie und Rassismus, ging es vom Hauptbahnhof durch die Bochumer Innenstadt. Auf dem Husemannplatz, vor den Bochumer Amts- und Landgericht, wurde eine Zwischenkundgebung abgehalten. Hier wurde der Redebeitrag über den Mord an Josef Gera und rechte Gewalt im Allgemeinen verlesen. Der Redebeitrag des afrodeutschen Musikers Tibor Sturm entfiel leider. Tibor mußte auf Grund eines Umfalls an seinen Wohnsitz zurückkehren und konnte auch am Vorabend seinen Vortrag im Bahnhof Langendreer nicht halten. (mehr…)