Tag-Archiv für 'gedenken'

Aufruf: Gegen Homophobie, soziale Ausgrenzung und rechte Gewalt

Demonstration im Gedenken an Josef Anton Gera (ausführlicher Aufruf)
nullWie bereits in den vergangenen beiden Jahren rufen wir auch im Jahr 2010 wieder dazu auf, um Josef Anton Gera und allen anderen Opfern rechter Gewalt zu gedenken. Gera wurde 1997 auf dem Bochumer Kruppgelände aufgrund seiner Homosexualität von zwei Rechtsradikalen ermordet. Wir möchten uns im Rahmen dieses Gedenkens mit dem Fall Gera, der Leugnung des Tatmotivs, aber auch mit verschiedenen Formen von Ausgrenzung, Diskriminierung und rechter Gewalt auseinandersetzen. Wie jedes Jahr werden wir auch 2010 die Homophobie, die zum gewaltsamen Tod von Josef Gera führte, thematisieren. Zusätzlich wollen wir uns in diesem Jahr mit der Diskriminierung und Gewalt gegen Wohnungslose und sozial Ausgregrenzte auseinandersetzen.
Dies gerade auch deshalb, weil in letzter Zeit immer häufiger von gewalttätigen Übergriffen gegenüber deklassierten Menschen zu lesen ist (siehe Kamp-Lintfort), und unserer Meinung nach auf sehr weit verbreitete ideologische Ressentiments begründet ist, die nicht zuletzt immer wieder von der Politik angefeuert werden. (mehr…)

Der Mord an Klaus B. in Kamp-Lintfort

Am letzten Sonntag, dem 23.5., wurde in Kamp-Lintfort bei Düsseldorf der Obdachlose Klaus B. von zwei Jugendlichen ermordet. Die Tat war nicht ideologisch motiviert, dennoch und vielleicht gerade deswegen, ist es uns wichtig diesen Fall darzustellen und darauf hinzuweisen, warum wir es als AntifaschistInnen und Linksradikale wichtig finden dieser Tat Beachtung zu schenken und sich mit den gesellschaftlichen Hintergründen auseinanderzusetzen. (mehr…)

3. Josef Anton Gera Demo in Bochum

Wie bereits in den letzten zwei Jahren zuvor wollen wir, die Antifaschistische Jugend Bochum, auch in diesem Jahr am 16. Oktober an den von Nazis
ermordeten Homosexuellen Josef Anton Gera erinnern.

Gera wurde am 14.10.1997 von zwei rechtsradikalen Obdachlosen, mit denen er gemeinsam feierte, aufgrund seiner Homosexualität mit Stahlrohren
zusammengeschlagen. Am 17. Oktober starb er aufgrund seiner Verletzungen im Krankenhaus. Wir wollen an Josef Gera und die Gründe für seinen
gewaltsamen Tod erinnern. Darüberhinaus wollen wir im allgemeinen auf die Problematik rechter Gewalt in der BRD und international,
sowie den öffentlichen und staatlichen Umgang mit dieser hinweisen.
Ein Aufruf und weitere Informationen zur Demo werden demnächst folgen.

Gegen rechte Gewalt und Homophobie!
Kommt zur Josef Gera Demo am 16.10.2010 in Bochum!


Antifaschistische Jugend Bochum

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10 Jahre nach einem sozialrassistischen Mord
Gedenkdemonstration für Dieter Eich in Berlin-Buch

Am Sonntag, den 23.5.2010, waren wir mit einer kleinen Gruppe der AJB in Berlin-Buch, um auf einer Demonstration an Dieter Eich zu erinnern, der am 20. Mai 2000 von vier betrunkenen Neonazis in seiner Wohnung überfallen, verprügelt und später erstochen wurde.
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Umgang der Politik und der bürgerlichen Presse

Hier möchten wir einen Artikel den wir für die „Niemand ist Vergessen“-Kampagne verfasst haben aus dokumentarischen Zwecken online setzen.

Als vor zehn Jahren vier Nazis am Rande Berlins einen „Assi klatschten“ vertuschten dies Polizei und Staatsanwaltschaft.Hätten Antifas und engagierte JournalistInnen sich nicht um die Veröffentlichung der tatsächlichen Hintergründe des Mordesbemüht, wäre die Tat vielleicht nie als das ans Tageslicht gekommen, was sie war: nämlich ein Mord verübt von Neonazis. Diesist ein Ablauf, den wir aus dem Ruhrpott nur zu gut kennen. (mehr…)

Thomas Schulz, das war Mord!

Vor bald fünf Jahren, am 28. März 2005 wurde der Punk Thomas “Schmuddel” Schulz in Dortmund von einem Nazi-Skin ermordet. Schmuddel war auf dem Weg zu einem Konzert als er auf den 17-jährigen Sven Kahlin traf, der mit rechtsradikalen Sprüchen auf sich aufmerksam machte. Als Schmuddel ihn dafür zur Rede stellen wollte, erstach Kahlin den wehrlosen Punk hinterlistig mit einem Messer. Schmuddel verstarb noch an der Haltestelle. (mehr…)

Reden und das verteilte Flugblatt zur Gedenkkundgebung für Ivan Hutorskoy

Im folgenden möchten wir hier die auf der Kundgebung gehaltenen Reden und das verteilte Flugblatt dokumentieren:

Flugblatt-Text:

Am Abend des 16. November 2009 wurde Ivan Hutorskoy aus Moskau im Aufgang seines Hauses ermordet. Er wurde mit zwei Schüssen in den Kopf so stark verletzt, dass er noch am Tatort verstarb. (mehr…)