Tag-Archiv für 'rechte-gewalt'

Mahnwache für Josef Anton Gera: Forderung durchgesetzt!

»Bericht mit Fotos

Dem Aufruf folgten am Montagabend etwa 40 AntifaschistInnen und so konnte vor Sonnenuntergang mit einigen Reden und angezündeten Kerzen (und einem massiven Polizeiaufgebot, dass sich dankenswerterweise zurückhielt) ein würdiges Gedenken begangen werden. Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir gegen 18 Uhr am Ort unserer Kundgebung eintrafen. Eine gut einzusehende Backsteinmauer am Zugang zum Westpark ziert nun eine Metallplatte zur Erinnerung an Josef Anton Gera, der vor 14 Jahren in der westlichen Innenstadt von zwei Nazis ermordet wurde.

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Gedenktafel für Josef Anton Gera: jetzt!

– Kundgebung: Gegen rechte Gewalt und für die Würde der Opfer -


Am 17. Oktober werden wir, wie in den letzten Jahren, Josef Anton Gera und allen anderen Opfern rechter Gewalt gedenken. Anders, als in den letzten Jahren, werden wir nicht in Form einer Demonstration durch die Innenstadt ziehen, sondern uns am Eingang zum Westpark (Haltestelle Jacob-Meyer-Straße/Jahrhunderthalle) um 18 Uhr versammeln; in unmittelbarer Nähe der Kruppbrache, wo Josef Gera am 17. Oktober 1997 zwei schwulenfeindlichen Rechtsradikalen zum Opfer fiel. Vor dem Hintergrund des Todestags von Gera wollen wir erklären, warum eine alljährliche Zusammenkunft zur Würdigung von Opfern rechter Gewalt wichtig ist und welche Bedeutung das Erinnern für eine antifaschistische Bewegung hat. (mehr…)

Dortmund: Naziangriff auf die „Hirsch-Q“

Quelle: linksunten

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag versuchte eine Gruppe Neonazis die alternative Kneipe „Hirsch-Q“ in der Dortmunder Innenstadt anzugreifen. Der Angriff konnte durch die beherzte Gegenwehr der anwesenden Gäste abgewehrt werden.
Um 1:10 erschienen auf der Brückstraße etwa 20 vermummte und schwarz gekleidete Neonazis, die auf die Menschenansammlung vor der Kneipe „Hirsch-Q“ zuliefen. Unter „Sieg Heil“ rufen und antisemitischen Beleidigungen begannen die Neonazis die aus einem in der Nähe befindlichen Schuttcontainer entnommenen Steine und mitgebrachte Flaschen auf die Anwesenden zu werfen.
Die Angegriffenen ließen sich jedoch nicht einschüchtern und setzten sich entschlossen zur Wehr. Es gelang die Neonazis in Schach zu halten und schließlich in die Flucht zu schlagen. Mehrere der in Richtung Hauptbahnhof fliehenden Nazis wurden auf der Flucht von der Polizei gestellt und in Gewahrsam genommen.
Wenige Minuten später traf, wie zu erwarten, ein Polizeiaufgebot an der Hirsch Q ein. Die Beamten umstellten die Kneipe und führten wahllos Personalienkontrollen bei den Anwesenden durch. über eine halbe Stunde wurden keine Menschen vor und in die Hirsch-Q sowie aus dem abgesperrten Bereich der Brückstraße heraus gelassen.
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Aufruf: Gegen Homophobie, soziale Ausgrenzung und rechte Gewalt

Demonstration im Gedenken an Josef Anton Gera (ausführlicher Aufruf)
nullWie bereits in den vergangenen beiden Jahren rufen wir auch im Jahr 2010 wieder dazu auf, um Josef Anton Gera und allen anderen Opfern rechter Gewalt zu gedenken. Gera wurde 1997 auf dem Bochumer Kruppgelände aufgrund seiner Homosexualität von zwei Rechtsradikalen ermordet. Wir möchten uns im Rahmen dieses Gedenkens mit dem Fall Gera, der Leugnung des Tatmotivs, aber auch mit verschiedenen Formen von Ausgrenzung, Diskriminierung und rechter Gewalt auseinandersetzen. Wie jedes Jahr werden wir auch 2010 die Homophobie, die zum gewaltsamen Tod von Josef Gera führte, thematisieren. Zusätzlich wollen wir uns in diesem Jahr mit der Diskriminierung und Gewalt gegen Wohnungslose und sozial Ausgregrenzte auseinandersetzen.
Dies gerade auch deshalb, weil in letzter Zeit immer häufiger von gewalttätigen Übergriffen gegenüber deklassierten Menschen zu lesen ist (siehe Kamp-Lintfort), und unserer Meinung nach auf sehr weit verbreitete ideologische Ressentiments begründet ist, die nicht zuletzt immer wieder von der Politik angefeuert werden. (mehr…)

Der Mord an Klaus B. in Kamp-Lintfort

Am letzten Sonntag, dem 23.5., wurde in Kamp-Lintfort bei Düsseldorf der Obdachlose Klaus B. von zwei Jugendlichen ermordet. Die Tat war nicht ideologisch motiviert, dennoch und vielleicht gerade deswegen, ist es uns wichtig diesen Fall darzustellen und darauf hinzuweisen, warum wir es als AntifaschistInnen und Linksradikale wichtig finden dieser Tat Beachtung zu schenken und sich mit den gesellschaftlichen Hintergründen auseinanderzusetzen. (mehr…)

3. Josef Anton Gera Demo in Bochum

Wie bereits in den letzten zwei Jahren zuvor wollen wir, die Antifaschistische Jugend Bochum, auch in diesem Jahr am 16. Oktober an den von Nazis
ermordeten Homosexuellen Josef Anton Gera erinnern.

Gera wurde am 14.10.1997 von zwei rechtsradikalen Obdachlosen, mit denen er gemeinsam feierte, aufgrund seiner Homosexualität mit Stahlrohren
zusammengeschlagen. Am 17. Oktober starb er aufgrund seiner Verletzungen im Krankenhaus. Wir wollen an Josef Gera und die Gründe für seinen
gewaltsamen Tod erinnern. Darüberhinaus wollen wir im allgemeinen auf die Problematik rechter Gewalt in der BRD und international,
sowie den öffentlichen und staatlichen Umgang mit dieser hinweisen.
Ein Aufruf und weitere Informationen zur Demo werden demnächst folgen.

Gegen rechte Gewalt und Homophobie!
Kommt zur Josef Gera Demo am 16.10.2010 in Bochum!


Antifaschistische Jugend Bochum

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10 Jahre nach einem sozialrassistischen Mord
Gedenkdemonstration für Dieter Eich in Berlin-Buch

Am Sonntag, den 23.5.2010, waren wir mit einer kleinen Gruppe der AJB in Berlin-Buch, um auf einer Demonstration an Dieter Eich zu erinnern, der am 20. Mai 2000 von vier betrunkenen Neonazis in seiner Wohnung überfallen, verprügelt und später erstochen wurde.
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